Eishockey: Peißenberger ist seit einem Jahr wieder ein „Löwe“

Rückkehr nach Bad Tölz hat sich für Marco Pfleger gelohnt

Hat allen Grund zur Zufriedenheit: Der Peißenberger Marco Pfleger traf in der abgelaufenen DEL2-Saison in 52 Partien für die Tölzer Löwen 31-Mal. Zudem leistete er 35 Assists.
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Hat allen Grund zur Zufriedenheit: Der Peißenberger Marco Pfleger traf in der abgelaufenen DEL2-Saison in 52 Partien für die Tölzer Löwen 31-Mal. Zudem leistete er 35 Assists.

Jahrelang spielte Marco Pfleger in der DEL. Vergangene Saison wechselte der Peißenberger zu den Tölzer Löwen in die DEL2. Ein Rückschritt? Nur auf den ersten Blick.

Peißenberg – Sechs Jahre lang spielte Marco Pfleger in der DEL für die Nürnberg Ice Tigers und die Straubing Panther. In der vergangenen Saison zog es den Peißenberger wieder in die Nähe seines Heimatorts. Er ging für die Tölzer Löwen in der DEL2 aufs Eis –und das überaus erfolgreich. Der 28-Jährige erzielte bei den Isarwinklern, bei denen er vor acht Jahren nach dem Weggang vom TSV Peißenberg seine Profikarriere startete, in 52 Spielen 31 Tore und er legte 35 Treffer auf. Damit war er bester Scorer seines Teams und der drittbester Akteur der Liga. „Ich war mit der Saison sehr zufrieden“, so Pflegers Bilanz.

Eishockey: Marco Pfleger ist in der vergangenen Saison verletzungsfrei geblieben

Sein positives Fazit macht er allerdings nicht nur an den Scorerpunkten fest: „Ich bin verletzungsfrei durchgekommen und ich habe in Tölz sehr viel Eiszeit bekommen“, so der Peißenberger. Bei den Löwen musste Pfleger auch in Unterzahl ran, was zuvor in der höchsten deutschen Eishockey-Spielklasse bei ihm nicht so oft der Fall war. Seine Spezialität war aber das Überzahlspiel. Zehnmal traf er im Powerplay seiner Mannschaft, wobei er oft von der Vorarbeit seines Teamkollegen, dem ehemaligen Peitinger Lubor Dibelka profitierte. Ansonsten lief Pfleger meist zusammen mit Hannes Sedlmayr und Max French auf, mit denen er eine der torgefährlichsten Sturmreihen der DEL2 bildete. „Mit den beiden hat das sehr gut funktioniert“, erzählt Pfleger.

Der Peißenberger hat seinen Vertrag in Bad Tölz noch nicht verlängert

Im Gegensatz zu Dibelka, der seinen Vertrag in Bad Tölz verlängert hat, ist bei dem Peißenberger noch nicht geklärt, wo er in der nächsten Saison spielen wird. „Erster Ansprechpartner sind die Löwen“, berichtet Pfleger. Wegen Corona sei vieles in der Schwebe, „die Vereine sind vorsichtig“, sagt den 28-Jährige, den auch die pandemiebedingte Gehaltsreduzierung, die von den Klubs in der DEL und der DEL2 angekündigt wurde, umtreibt. „Die Gespräche werden sich noch ziehen, bis klar ist, wie die Regelung mit der Kürzung aussieht“, so Pfleger.

Derzeit befindet er sich zu Hause in Peißenberg auf und hält sich dort mit individuellem Training fit. „Das habe ich fast jeden Sommer so gemacht“, berichtet der Stürmer, der vor allem Wert auf Ausdauer legt und hierfür vor allem viel mit dem Fahrrad unterwegs ist. Das Krafttraining stand bei dem Peißenberger hingegen ein bisschen hinten an, weil die Fitness-Studios bis vor kurzem noch geschlossen waren. Die Laune hat er sich eigenem Bekunden nach deswegen aber nicht vermiesen lassen.

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Quelle: Merkur.de

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