EHC lernt auf die harte Tour

+
Dave Reid.

München - Dave Reid kennt sich aus mit Bremerhaven, dem nächsten Gegner des EHC München (Sonntag, 18.30 Uhr, Eishalle). Der Verteidiger hat dort von 2005 bis 2008 gespielt. Die Vorschau auf das Spiel.

 Bremerhaven, sagt Reid, setzt auf einen ganz speziellen Spielertyp: Kämpfer, die sich nicht für die Drecksarbeit zu schade und hart im Nehmen sind. Reid hat nicht ohne Grund früher in Bremerhaven gespielt. Seine Zahnlücken, die er sich natürlich in einem Spiel zuzog, untermauern das. „Ich versuche, die Sachen zu tun, die die Mannschaft weiterbringen.“

Damit passt Reid genau in das Konzept des Trainer-Duos Pat Cortina und Peppi Heiß, das das Spiel aus einer sicheren Defensive abwickelt. Bislang war Reid beim EHC neben seinem Einsatz eher als Offensivverteidiger bekannt. Wenn er den Puck an die blaue Linie zurückgepasst bekommt, zieht der Verteidiger gerne ab. In diesem Jahr hat Reid noch kein Tor geschossen. Das kommt nicht von ungefähr, sagt er: „Wir haben einige der besten Stürmer der Liga, da werde ich in der Offensive nicht so gebraucht. Ich konzentriere mich mehr auf die Verteidigung.“

In den vergangenen Wochen spielte er mit Dominic Auger zusammen, der Ende Dezember aus Kassel kam. „Er hat definitiv DEL-Qualitäten“, sagt Reid über seinen Partner. „Er schießt gut und ist richtig stark im Überzahlspiel.“ Die Trainer schicken in Überzahl deshalb meist Auger und Reid aufs Eis. Und das Gespann sorgt dafür, dass der EHC weiter die effektivste Mannschaft im Power-Play bleibt. So soll es auch nach dem Bremerhaven-Spiel aussehen. „Wir dürfen sie nicht unterschätzen“, sagt Reid. Das hat der EHC ja in dieser Saison schon einige Male getan, wenn es gegen Mannschaften aus der unteren Hälfte ging. „Stimmt, wir mussten es eben auf die harte Tour lernen.“

wim

Auch interessant

Kommentare