Eishockey-WM: Sieg für Deutschland

Deutschland entscheidet Eishockey-Krimi für sich - und sammelt erste WM-Punkte

Das DEB-Team gewinnt gegen die Slowakei.
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Das DEB-Team gewinnt gegen die Slowakei.
  • VonYasina Hipp
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Das deutsche Eishockey-Team kann sich nach einem hart umkämpften Spiel gegen die Slowakei mit 2:1 durchsetzen und sammelt erste WM-Punkte. Das Spiel im Ticker zum Nachlesen.

Eishockey-WM: Deutschland - Slowakei 2:1 (0:0, 2:1, 2:1)

+++ AKTUALISIEREN +++

Tore: 1:0 Matthias Plachta (22.), 2:0 Leo Pföderl (27.), 2:1 Kristián Pospíšil (32.)
Strafen: 2 Minuten (Šimon Nemec, SVK), 2 Minuten (Daniel Gachulinec, SVK), 2 Minuten (Michal Ivan, SVK), 2 Minuten (Maximilian Kastner, GER), 2 Minuten (Moritz Müller, GER)

Update vom 19. Mai, 14.20 Uhr: Deutschland könnte mit einem Sieg gegen Dänemark das Viertelfinale bei der Eishockey-WM in Finnland so gut wie klar machen. Verfolgen Sie das vierte Gruppenspiel hier im Live-Ticker.

Eishockey-WM 2022: Deutschland besiegt den Olympia-Dritten Slowakei

Update vom 14. Mai, 21.55 Uhr: Das Team von Coach Toni Söderholm hatte sich auf ein Spiel auf Augenhöhe gegen die Slowakei eingestellt. Die deutschen Kufencracks wussten, dass sie gegen den Olympia-Dritten abliefern müssen. Und im zweiten WM-Spiel bot das deutsche Team all das: Kampfgeist, harte Zweikämpfe und eine bessere Chancenverwertung. Die Deutschen warfen alles in das intensive Spiel hinein. Man-of-the-Match Philipp Grubauer pocht nach dem Spiel auf Konstanz in zukünftigen Spielen: „Wir wollten die Energie aus dem letzten Spieldrittel gegen Kanada mitnehmen und das ist uns ganz gut gelungen, so müssen wir weitermachen.“ Der Goalie freut sich über den freien Tag morgen, der nach dem anstrengenden Spiel zur Regeneration genutzt werden muss. Am Ende habe er „kaum noch stehen“ können. Am Montag (19.20 Uhr/Sport1 und MagentaSport) steht dann bereits das dritte WM-Spiel des DEB-Teams gegen Außenseiter Frankreich an. Gegen die Slowakei unterlagen die Franzosen mit einem 2:4, am Sonntag treten sie gegen Kasachstan an.

Eishockey-WM: Deutschland kann die ersten drei Punkte einfahren und mit der Slowakei einen direkten Konkurrenten schlagen

60. Minute: SIIIIEEEG für das deutsche Team!!! Das Spiel ist aus, Deutschland setzt sich verdient in diesem intensiven Spiel gegen die Slowakei durch. Goalie Philipp Grubauer wird zum besten deutschen Spieler geehrt - verdient!

59. Minute: Den deutschen Spielern gelingt es immer wieder die slowakischen Angriffe frühzeitig zu unterbinden. Zwar kommt es kaum noch zu deutschen Torraum-Szenen aber jetzt gilt es das eigene Netz sauber zu halten. Empty-Net bei den Slowaken!

58. Minute: Zwei Minuten und ein paar Sekunden trennen das deutsche Team noch vom ersten WM-Sieg - die Anspannung auf dem Eis ist förmlich greifbar.

57. Minute: Der slowakische Kapitän Tomáš Tatar kommt einfach nicht vorbei am deutschen Goalie. Auch der 29. Schuss der Slowaken landet nicht im Netz.

55. Minute: NHL-Profi Tim Stützle tankt sich bei jedem Angriff durch und bekommt das von den Slowaken mit harten Checks zu spüren. Die Schlussphase ist hektisch - das deutsche Team muss sich irgendwie aus der Druckphase der Gegner befreien.

53. Minute: Philipp Grubauer macht ein grandioses Spiel und ist für seine Vordermänner da, wenn es mal brenzlig wird. Das deutsche Team kämpft, stört die angreifenden Slowaken früh in der neutralen Zone und lässt keine Geschwindigkeit aufkommen.

51. Minute: WM-Debütant Kai Wissmann zeigt sich in seinen Aktionen sehr souverän. Nach einem Bully bringt Leo Pföderl den Puck gefährlich vors Tor der Slowaken. Bei eigenem Scheiben-Besitz versucht das deutsche Team ruhig aufzuspielen.

Eishockey-WM: Die Stimmung in Helsinki ist am Kochen - sowohl auf dem Eis als auch auf den Rängen

49. Minute: Die deutschen Fans feuern ihr Team in Helsinki lautstark an. Mit 24 zu 13 Torschüssen ist aber die Slowakei aktuell leicht im Vorteil, noch macht das eine Tor von Leo Pföderl den Unterschied.

47. Minute: Die Slowaken sind ordentlich am Drücker aber das Team von Coach Söderholm hält gut dagegen. Yasin Ehliz und Samuel Soramies arbeiten gut mit in der Defensive. Wahnsinnig viele Zweikämpfe bestimmten die Partie.

45. Minute: Deutschland ist wieder vollzählig und kann sich den Angriffen der Slowaken widersetzen. Auch Kapitän Tomáš Tatar  konnte noch nicht herausstechen.

43. Minute: Die deutschen Kufencracks sind wieder zu viert und können leidenschaftlich dem Druck des Gegners standhalten.

41. Minute: Weiter geht‘s auf dem Eis. Deutschland zunächst noch in Unterzahl. Das deutsche Team kassiert gleich noch eine Strafe! Moritz Müller muss für zwei Minuten auf die Bank. Jetzt sind die Slowaken mit zwei Mann mehr auf dem Eis.

Eishockey-WM: Deutschland gegen die Slowakei - DEB-Team lässt Hochkaräter auf dem Eis liegen

40. Minute: In den letzten Sekunden vor der Drittelpause wird es brenzlig vor dem deutschen Tor. Goalie Grubauer verliert seinen Stock - die Slowaken können diese Wahnsinns-Druckphase trotzdem nicht nutzen. Powerplay für die Slowakei nach Foul von Maximilian Kastner vom EHC Red Bull München. Pause in Helsinki!

39. Minute: Die Partie wird noch härter. Beide Nationen kämpfen mir Checks und hier und da werden Stockschläge eingesetzt.

38. Minute: Stefan Loibl zieht auf das slowakische Tor ab - Rybár hält. Ein deutscher Team-Kollege steht für den Rebound bereit, kann aber nichts draus machen. Direkt im Anschluss gehen die Slowaken mit Zug in Richtung deutsches Tor - scheitern aber an der Verteidigung.

36. Minute: Das deutsche Team lässt in den letzten Minuten einige hochkarätige Chancen liegen. Auf der anderen Seite wirft sich NHL-Profi Tim Stützle von den Ottawa Senators mit letzter Kraft in einen slowakischen Angriff.

35. Minute: Die Slowaken verteidigen die doppelte Überzahl gut. Jetzt sind sie wieder zu viert und können sich erstmal vom deutschen Druck befreien.

33. Minute: Noch eine Strafe gegen die Slowakei für Michal Ivan. Das bedeutet: Doppelte Überzahl für Deutschland!

33. Minute: Zweites Powerplay für das Team von Toni Söderholm nach einem Foul von Daniel Gachulinec. Kann das DEB-Team die Überzahl nutzen?

Eishockey-WM: Fünf Minuten nach dem 2:0 erzielt die Slowakei den Anschlusstreffer

32. Minute: TOR für die Slowakei! Kristián Pospíšil erzielt den Anschlusstreffer für die Slowakei.

31. Minute: NHL-Profi Tim Stützle steht nahezu allein vor dem Tor - scheitert aber an dem slowakischen Goalie Rybár. Auf der anderen Seite hält Philipp Grubauer immer wieder das Netz des deutschen Teams sauber. Beide Nationen zeigen großartiges Eishockey.

27. Minute: TOOOOOR für Deutschland durch Leo Pföderl (Eisbären Berlin)!!

26. Minute: Im Angriff macht das deutsche Team das Spiel jetzt schnell und kreirt dadurch immer wieder gefährliche Torraum-Szenen.

Das DEB-Team jubelt nach dem ersten Treffer durch Matthias Plachta.

22. Minute: TOOOOOR für Deutschland von Matthias Plachta von den Adler Mannheim!! Der Angreifer kann sich gegen seinen Verteidiger Nemec durchsetzen und drückt den Puck samt Tor hinter die Linie.

21. Minute: Die beiden Teams sind zurück auf der Fläche. Weiter geht‘s mit dem 2. Drittel in Helsinki!

Eishockey-WM: Zweikämpfe bestimmen das erste Drittel - bislang neutralisieren sich die Teams

20. Minute: Ende des 1. Drittels in Helsinki. Bisher konnte noch keine der Mannschaften in diesem intensiven Spiel den Puck im Netz versenken! Die Slowakei hat zwar etwas mehr Drangphasen vor dem deutschen Tor, aber das letzte Powerplay der deutschen Kufencracks macht Mut für mehr.

18. Minute: Powerplay für das deutsche Team! Šimon Nemec foult Matthias Plachta kurz vor der Pause.

17. Minute: Daniel Schmölz von den Nürnberg Ice Tigers ist wieder auf dem Eis nach einem sehr harten Check zu Beginn der Partie. Das slowakische Team zwingt Deutschland zu weiten Pässen im Aufbau nach vorne, die leider oft erfolglos bleiben.

15. Minute: Maximilian Kastner vom EHC Red Bull München treibt den Puck nach vorn. Bleibt aber an einem slowakischen Schläger hängen. Dem NHL-Profi Tomáš Tatar dürfen die deutschen Eishockey-Spieler nicht zu viel Platz lassen. Die Slowaken zeigen sich in dieser Phase aggressiver als die Deutschen.

Das deutsche Team um Goalie Philipp Grubauer (r.) will die Slowakei bezwingen.

Eishockey-WM: Spiel auf Augenhöhe bestimmt durch viele Checks und Zweikämpfe

11. Minute: Zweikämpfe sind in diesem bisher äußerst ausgeglichenen Spiel von großer Bedeutung. Das deutsche Team begeistert mit schönen Spielzügen - die bislang aber noch nicht zum Ziel führen.

9. Minute: Daniel Fischbuch kommt für die deutschen Kufencracks in eine gute Schussposition - jedoch fliegt der Puck am Tor vorbei. Das Spiel geht temporeich hin und her mit einigen guten Chancen und Spielzügen auf beiden Seiten.

6. Minute: Auch der slowakische Goalie beweist sein Können und pariert einen scharfen Schuss von Jonas Müller. Das deutsche Team ist in der Anfangsphase nah dran am Gegner und setzt die Slowaken schnell unter Druck.

4. Minute: Was ein Safe von Philipp Grubauer! Der Goalie fängt die erste richtig gute Möglichkeit der Slowaken ab.

3. Minute: Das DEB-Team startet mit kontrolliertem Aufbau ins Spiel. Die Slowaken fangen den Puck immer wieder ab und haben die erste gefährliche Szene im Torraum von Grubauer.

1. Minute: Los geht es mit dem zweiten WM-Spiel des DEB-Teams gegen die Slowakei!

Update vom 14. Mai, 19.15 Uhr: Für Deutschland starten neben Goalie Grubauer NHL-Profi Moritz Seider, Kapitän Moritz Müller, Matthias Plachta, Yasin Ehliz und Tim Stützle auf dem Eis. Bei der Slowakei bilden Peter Čerešňák, Mislav Rosandič, Róbert Lántoši, Michal Krištof und NHL-Urgestein Tomáš Tatar die Starting Six.

Update vom 14. Mai, 19.02 Uhr: NHL-Torhüter Philipp Grubauer von den Seattle Kraken wird auch dieses Mal wieder von Beginn an auf dem Eis stehen. DEB-Coach Toni Söderholm verzichtet auf einen Wechsel der Goalie-Position. So muss Mathias Niederberger vom Meister Eisbären Berlin das Spiel wieder zunächst von der Ersatzbank verfolgen.

Bei den Slowaken steht Patrik Rybár von Dinamo Minsk zwischen den Pfosten.

Eishockey-WM: Slowakei statistisch gesehen im Vorteil

Update vom 14. Mai, 18.45 Uhr: Die Statistik spricht gegen das deutsche Team. Im direkten Vergleich der letzten 40 Spiele zwischen Deutschland und der Slowakei schwingt das Pendel eher in Richtung des slowakischen Teams unter Leitung von Coach Craig Ramsay. Die Slowaken konnten 23 der letzten 40 Spiele für sich behaupten und liegen auch beim Torverhältnis mit 100:85 vorne. Allerdings: Von den letzten fünf Partien seit der WM 2011 konnte das deutsche Team drei für sich entscheiden. In wenigen Minuten wird sich zeigen, wer dieses Mal die Oberhand auf dem Eis gewinnt.

Update vom 14. Mai, 18.11 Uhr: Vor dem zweiten Spiel der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft sind heute auch die übrigen Konkurrenten aus Deutschlands Gruppe A in das Turniert gestartet. Mit einem furiosen Kantersieg demonstriert das dänische Team gegen Kasachstan sein Können. Unter anderem traf auch Frederik Storm vom ERC Ingolstadt für die Dänen. Deutschland trifft am Donnerstag (19. Mai, 15.20 Uhr) auf das Team aus Dänemark.

Ebenfalls in der Gruppe A besiegt die Schweiz die italienische Eishockey-Nationalmannschaft mit einem 5:2. Die Eidgenossen sin der letzte Vorrundengegner Deutschlands (24. Mai, 11.20 Uhr).

Eishockey-WM: Deutschland will gegen die Slowakei den ersten Sieg des Turniers holen

Update vom 14. Mai, 17.22 Uhr: Kurz vor der Partie gegen die Slowakei blickt WM-Debütant Kai-Wissmann von den Eisbären Berlin nochmal auf den gestrigen Abend zurück. Das Spiel gegen Kanada sei eines „auf das wir aufbauen können“, so Wissmann im Interview auf dem DEB-Twitter-Kanal. Jedoch sieht er in einigen Punkten Verbesserungsbedarf. Der Verteidiger sagt: „Wir müssen schnell spielen, Fehler vermeiden und unsere Chancen auf jeden Fall nutzen, das ist auf internationalem Niveau wichtig.“

Aufregung zeigt der 25-Jährige vor dem zweiten WM-Spiel keine. Für ihn gebe es zwischen der WM und der DEL niveaumäßig keinen „Riesen-Unterschied“. Das Spiel auf dem Eis sei „einfach vielleicht nochmal einen Tick schneller und man hat nochmal einen Ticken weniger Zeit“, analysiert Wissmann.

DEB-Team will vor allem Push aus letztem Spieldrittel gegen Kanada mitnehmen

Erstmeldung: Helsinki - Den Kopf lässt das deutsche Eishockey-Nationalteam nach der 3:5-Niederlage zum Auftakt in Helsinki gegen Titelverteidiger und Rekordweltmeister Kanada nicht hängen. Im zweiten Gruppenspiel der WM in Finnland gegen den Olympia-Dritten Slowakei wollen die Jungs von Trainer Toni Söderholm vor allem an das starke Schlussdrittel anknüpfen. „Wir werden gegen die Slowakei besser aus den Startlöchern kommen. Wenn wir an einigen Stellschrauben drehen, sind wir auf einem guten Weg“, sagt NHL-Youngster Moritz Seider. Die Mannschaft habe das Spiel „kritisch“ analysiert. Gerade zum Schluss sei viel Positives dabei gewesen, so der 21-jährige Seider. „Im letzten Drittel haben wir nochmal Gas gegeben und das nehmen wir mit ins nächste Spiel“, betont auch Goalie Philipp Grubauer, der ein gutes Spiel machte und mehrere starke Paraden zeigte.

Seider hatte in doppelter Überzahl das dritte Tor für das DEB-Team erzielt und noch kurz Hoffnung aufkommen lassen. Zudem bereitete er die beiden Treffer von Marc Michaelis (28.) und Matthias Plachta (42.), ebenfalls in doppelter Überzahl, vor. Cole Sillinger (9.), Pierre-Luc Dubois (18., 32.) Kent Johnson (34.) und Noah Gregor (38.) hatten den 27-maligen Weltmeister zwischenzeitlich 5:1 in Führung geschossen - Erinnerungen an das Auftaktspiel beim Olympia-Debakel im Februar in Peking wurden wach, als die DEB-Auswahl zum Auftakt 1:5 gegen den Weltranglistenzweiten verloren hatte.

Beim Auftakt Spiel gegen Kanada konnten die deutschen Eishockey-Jungs über drei Tore jubeln.

„Wir kassieren zwei Tore in Unterzahl, da müssen und werden wir uns noch steigern“, meint Coach Söderholm. Aber er blickt positiv auf das Spiel gegen die Slowaken: „Das letzte Drittel hat uns einen Push gegeben.“ Diesen Push benötigt das DEB-Team für die anstehende Partie auch, um sich beim Gegner für das krachende Olympia-Aus im Februar zu revanchieren. In Peking hatte Deutschland, das mit Gold-Ambitionen angereist war, die Runde der letzten Acht durch ein 0:4 gegen die Slowakei verpasst. (dpa/yhi)

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