Cracks müssen fleißig sein

EHC: Eiskaltes Fest mit Augsburg

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Felix Petermann

München - Die Weihnachtsfeiertage könnten die Rundum-Wohlfühl-­Tage des Jahres sein. Nicht aber für die Spieler des EHC München. Für die geht es am Mittwoch schon zurück aufs Eis zum Training.

Besinnlich mit der Familie zusammensitzen, sich vor dem Fernseher die Lebkuchen schmecken lassen, am Kachelofen eindösen – die Weihnachtsfeiertage könnten die Rundum-Wohlfühl-­Tage des Jahres sein. Nicht aber für die Spieler des EHC München. Für die geht es am Mittwoch schon zurück aufs Eis zum Training, und am zweiten Feiertag steigt dann das Derby gegen die Augsburger Panther (16.30 Uhr, Eishalle).

„Da kann man unglaubliche Stimmung erwarten“, sagt Felix Petermann, der die heißen Derbys gegen die Schwaben schon in den Vorjahren miterlebt hat. Petermann, Leitwolf beim EHC, sagt: „Wir müssen schauen, dass wir gewinnen.“ Mit Blick auf die Playoff-Plätze und mit Blick auf die Lokalrivalität.

Der EHC hat sich, nach schwachem Auftakt in die Saison, an Tabellenplatz sechs herangekämpft – dem direkten Playoffticket. Die Münchner sind mit acht Siegen in den vergangenen zehn Partien die Mannschaft der Stunde! Trainer Pierre Pagé lobt nun endlich die Trainingseinstellung seiner Spieler: Früher seien „schwarze Schafe“ in der Truppe gewesen, nun ziehe die Mannschaft mit.

Petermann sagt: „Wir haben uns Stück für Stück als Mannschaft weiterentwickelt. Nach und nach wird’s!“ Während beim EHC also die Formkurve steil nach oben zeigt, laufen die Augsburger im Zickzack. Überraschungs­siege gegen Mannschaften aus dem Spitzenfeld konterkarieren Pleiten gegen den direkten Konkurrenten Straubing oder die saftige 0:7-Watschn am Sonntag in Mannheim.

Die Schwaben sind von argen Verletzungsproblemen gebeutelt, halten aber noch tapfer den zehnten Platz. Der würde für die Pre-Playoffs berechtigen und ist somit das Saisonziel des Klubs mit dem geschätzt kleinsten Etat der Liga.

Dem EHC ist dies natürlich herzlich egal. „Wir schauen, dass wir unseren Stiefel spielen“, meint Petermann. In den drei Partien bis Neujahr wird Darren Haydar fehlen – der Erst-Reihen-Stürmer erhielt die Freigabe für die Teilnahme am ruhmreichen Spengler-Cup mit Team Canada. Mithelfen wird dagegen weiter Danny Bois. Der hat ja zuletzt schon die Wolfsburger am vergangenen Freitag vermöbelt.

wim

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