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Erneute EHC-Pleite gegen Köln - Meister verspielt Führung

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Von: Florian weiß

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EHC-Crack Brooks Macek (l.) attackiert Kölns Torschützen Ryan Jones.
EHC-Crack Brooks Macek (l.) attackiert Kölns Torschützen Ryan Jones. © GEPA Pictures

Köln - Die gewünschte Revanche für die Heimpleite in der Olympiahalle hat nicht geklappt. Der EHC Red Bull München verlor am Dienstag erneut gegen die Kölner Haie, diesmal auswärts.

Revanche missglückt! Der EHC Red Bull München verliert auch das zweite Duell mit den Kölner Haien innerhalb von drei Tagen, kassiert somit erstmals seit einem Jahr wieder zwei DEL-Pleiten in Folge. Wie schon am Sonntag in München hieß es am Dienstag am Ende 1:2 (1:0, 0:2, 0:0) aus Sicht des Meisters. „Es war ein ausgeglichenes Spiel“, resümierte EHC-Keeper Danny aus den Birken bei Telekomeishockey. „Wir haben vielleicht fünf Minuten geträumt, da hat Köln zugeschlagen.“

Zu Beginn des Spiels ähnelte die Partie vor 12.517 Zuschauern stark der zwei Tage zuvor in der Olympiahalle: Köln hatte das Geschehen im Griff, ließ den EHC phasenweise nicht aus dem eigenen Drittel kommen. Erst nach zehn Minuten gelang den Münchnern der erste echte Torschuss, kam danach aber immer besser ins Spiel. „Das Powerplay wollen wir besser machen“, hatte Yannic Seidenberg vor dem Spiel gefordert. Und das klappte, Konrad Abeltshauser schoss den Meister in Führung (16.).

Im zweiten Drittel musste Matt Smaby zunächst vom Eis, Kölns Philip Gogulla fiel dem Münchner Verteidiger unglücklich aufs Bein. Eine schwere Verletzung im rechten Knie war zu befürchten, doch Smaby kam zum Schlussdrittel zurück. Auf dem Eis übernahmen während seiner Abwesenheit wieder die Gastgeber das Zepter und drehten die Partie verdientermaßen durch Tore von Alexander Sulzer (31.) und Ryan Jones (34.).

Im Schlussdrittel schaffte es die Mannschaft von Headcoach Don Jackson nicht mehr, den Puck entscheidend aufs Tor zu bringen. So blieb es bei der dritten Münchner Pleite gegen Köln in dieser Saison.

Für den Meister geht es bereits am Donnerstag weiter, dann empfangen die Red Bulls zu Hause die Iserlohn Roosters.

Florian Weiß

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