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Florian Busch: "Drücke dem EHC die Daumen!"

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Im November traf Florian Busch gegen den EHC Red Bull München. © imago

München/Berlin - Florian Busch ist am Tegernsee geboren. In der DEL spielt der 28-Jährige nunmehr aber bereits seit zehn Jahren für die Eisbären Berlin. Die tz hat mit Florian Busch gesprochen.

Vergangenen Sonntag gab der gebürtige Bayer seinen Landsleuten vom EHC RB München Schützenhilfe. Im Spiel gegen Wolfsburg, einen direkten EHC-Konkurrenten um den Playoff-Einzug, markierte Busch kurz vor Spielende den entscheidenden Treffer zum 5:4-Sieg der Berliner. Die Wolfsburger blieben dadurch weiterhin ein Pünktchen hinter den Münchnern auf Rang zwölf der Tabelle. Seit Dienstagabend ist Busch nun voll und ganz Bayer. In Berlins Riesenhalle empfingen die Eisbären die Nürnberger Ice Tigers, einen weiteren Konkurrenten des EHC (nach Redaktionsschluss). Am Freitag reisen Busch und seine Berliner nach München, am Sonntag müssen sie zum Vorrundenabschluss in Straubing ran. Die tz hat mit Florian Busch gesprochen.

Wer und was ist Red Bull? Und ist wirklich Stierhoden-Extrakt drin?

Herr Busch, freuen Sie sich auf die bayerischen Tage?

Florian Busch: Unbedingt. Ich freue mich immer wieder, gegen die bayerischen Klubs zu spielen. Es macht Spaß, wenn ich mich wieder in meiner Sprache unterhalten kann.

Sie feiern in diesem Jahr ein Jubiläum, spielen jetzt genau zehn Jahre für die Berliner Eisbären. Können Sie überhaupt noch Bairisch?

Busch: Keine Sorge, das verlernt man nicht. Außerdem bin ich in jedem Sommer mehrere Wochen zu Hause in Miesbach. Da kann ich unsere Sprache immer wieder auffrischen.

Auf welches Spiel dieser Eisbären-Bayern-Woche freuen Sie sich besonders?

Busch: Das wichtigste Spiel bestreiten wir heute gegen Nürnberg. Bei einem Sieg ist uns das Heimrecht für das Viertelfinale sicher. Bei best of seven bedeutet das vier Spiele in der O2 World. Am meisten freue ich mich auf Sonntag in München. Immerhin ist München meine Lieblingsstadt. Das Weißbier und der Schweinebraten sind schon bestellt.

Sie nähern sich der Playoff-Form. Wenn für Sie nach dem Nürnberg-Match alles klar ist, geben Sie dann trotzdem in München noch Vollgas?

Busch: Es stimmt, heute muss ich, danach kann ich. Auf dem Eis kämpfe ich aber immer um jedes Tor. Natürlich will ich auch in München mein Scorer-Konto von 38 Punkten weiter aufstocken. Trotzdem drücke ich für München die Daumen, dass sie in die Pre-Playoffs rutschen. Ich würde mich auch freuen, wenn sie nicht in der ersten Runde hängen bleiben.

Und dann kommt’s zum Finale Berlin gegen München?

Busch: Wahrscheinlich noch ein schöner Traum.

Interview: Manfred Hönel

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