Formation für die Play-offs getestet

- Bad Tölz – Mit respektablen 103 Zählern hat das Tölzer Eishockeyteam am Sonntag die Vorrunde abschlossen. Aus sportlicher Sicht hatte der 4:2-Erfolg über die Blue Devils Weiden einen angenehmen Nebeneffekt: Die Isarwinkler sicherten sich mit den Oberpfälzern den Play-off-Gegner für die kommenden Wochen und ersparen sich die ermüdenden Reisen nach Hannover. Ob Weiden im Vergleich zu den Niedersachsen der angenehmere Widersacher sein wird?

VON OLIVER RABUSER <P>Richtig zwingend war es nicht, was die beiden Teams zum Vorrunden-Abschluss boten. Bei den Blue Devils, ohne vier Stammspieler angetreten, vermisste man den absoluten Siegeswillen. Die Cracks wollten sich wohl nicht verletzen oder eine Sperre riskieren. Weidens Trainer Jiri Neubauer sprach hinterher von einem &#8222;anständigen Spiel mit gutem Tempo&#8220;. Dass sich sein etatmäßiger Stammtorhüter an der Schulter verletzte und das Schlussdrittel von der Bank aus verfolgte, beunruhigte Neubauer nicht. Denn Thomas Ower wird am kommenden Freitag beim Play-off-Auftakt in Bad Tölz sicher wieder im Kasten stehen. Bis zu seinem Ausscheiden zeigte der junge Goalie eine tadellose Leistung und hielt, was zu halten war. <P>Müßig zu erwähnen, dass das Bestreben der Hausherren, die Torausbeute einigermaßen in Relation zu den erspielten Möglichkeiten zu halten, einmal mehr kläglich scheiterte. Die Chancen aus den ersten beiden Spielabschnitten würden vermutlich alleine für den Einzug ins Halbfinale ausreichen. Das war Trainer Axel Kammerer allerdings egal. Er sprach seiner Truppe Engagement und Spielkontrolle zu, bescheinigte ihr eine gute Leistung. Dann hielt der 42-Jährige kurz inne, um zu einem kurzen Resümee auszuholen. &#8222;Ich habe meiner Mannschaft soeben zu einer grandiosen Saison gratuliert. Sie hat die wenigsten Gegentore in der Liga kassiert und steht in der Powerplay-Statistik an erster Stelle.&#8220; Hinterher verriet Kammerer, dass die Zuschauer gegen Weiden bereits die Play-off-Formation der Löwen gesehen hatten. <P>Suvelo wechselt nach Bietigheim <P>Nach Verteidiger Michael Rohner, der zurück zu seinem Heimatverein SB Rosenheim wechselt, müssen die Tölzer einen weiteren Abgang verkraften: Wie gestern bekannt wurde, wird auch Marko Suvelo den Oberligisten verlassen. Der 31-jährige Deutsch-Finne wechselt nach nur einer Saison zu den Bietigheim-Steelers in die 2. Bundesliga. Er wird dort Nachfolger des Kanadiers Jason Elliott. <P>

Quelle: Merkur.de

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