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Mads blendet Berlin aus!

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Von: Lena Meyer

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Eisbären Berlin - EHC München
Mads Christensen © dpa

München - Jetzt ist es endlich raus! Der nächste Gegner der Red Bulls sind die Eisbären Berlin. Für Mads Christensen ist das ein ganz besonderes Halbfinale.

Jetzt ist es endlich raus! Der nächste Gegner der Red Bulls sind die Eisbären Berlin. Am Freitag (19.30 Uhr) trifft das Team von EHC-Coach Don Jackson im ersten Halbfinalduell daheim auf die Hauptstädter. Schon zwei Tage später steigt das zweite Spiel der Best-of-Seven-Serie in Berlin (Playoffs der DEL 2017: Termine, Regeln, Spielplan und Ergebnisse). Für einige Münchner werden das ganz besondere Duelle. Deron Quint, Mads Christensen und auch Trainer Don Jackson waren lange Zeit in der Hauptstadt. Jackson gewann mit den Eisbären fünf Mal die Meisterschaft als Chefcoach, sowie ein Mal als Co-Trainer. Quint und Christensen holten je drei Mal in Berlin den Titel. Nun wollen sie gegen die Eisbären erfolgreich sein. Die tz sprach vor dem ersten Aufeinandertreffen mit Stürmer Christensen.

Herr Christensen, Ihr Halbfinalgegner steht fest: Es geht gegen Ihren Ex-Verein Berlin!

Mads Christensen: Ja, endlich wissen wir, auf wen wir treffen werden und vor allem: Endlich geht es weiter! Das ist für uns alle das Wichtigste. Die Mannschaft ist bereit und heiß darauf, dass das Halbfinale beginnt. Darauf haben wir uns in der vergangenen Woche gut vorbereitet und dabei war es egal, gegen wen es gehen würde.

Das heißt, Sie hatten keinen Wunschgegner?

Christensen: Nein, wirklich nicht. Wir müssen einfach jeden schlagen können, wenn wir unseren Titel verteidigen wollen. Deshalb habe ich mir über mögliche Gegner wenig Gedanken gemacht.

Für Sie ist Berlin dennoch ein besonderer Gegner. Sie spielten vier Jahre in der Hauptstadt, gewannen dort drei Mal die Meisterschaft. Wie ist es, nun in den Playoffs zurückzukehren?

Christensen: Das ist in der Tat etwas Besonderes für mich. Ich habe noch nie eine Playoff-Serie gegen Berlin gespielt. Die Zeit bei den Eisbären habe ich in sehr guter Erinnerung und freue mich immer, dort zu sein und viele Bekannte wiederzusehen. Aber letztendlich geht es darum, zu gewinnen und eine Runde weiterzukommen. Darauf werde ich mich konzentrieren.

Ihr Team hatte über eine Woche Zeit, sich vorzubereiten. Den Berlinern stecken sieben Spiele in den Knochen, von denen drei erst in Overtime entschieden wurden. Ist das ein Vorteil für Sie und Ihre Teamkollegen?

Christensen (lacht): Hoffen wir es mal. Vielleicht haben die Berliner etwas müdere Beine als wir. Allerdings glaube ich, dass sich das in Grenzen halten wird. Die Mannschaft wird alles daran setzen, um den Schwung aus dem letzten Spiel mitzunehmen und am Freitag da weiterzumachen, wo sie aufgehört haben.

Wie hat die vergangene Woche bei Ihnen ausgesehen?

Christensen: Wir hatten drei Tage lang frei und haben danach hart trainiert. So hart, dass es sich zwischenzeitlich sogar wie die Zeit im Trainingscamp angefühlt hat (lacht). Aber das war wichtig, damit wir im Rhythmus und in Form bleiben. Wie gesagt, jetzt sind wir bereit, dass es endlich weiter geht.

Wie gewinnt man gegen Berlin?

Christensen: Das Wichtigste wird unser Forechecking sein. Wir müssen hart spielen, und 60 Minuten absolute Höchstleistung abliefern.

Interview: Lena Meyer

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