Ganz im Dienst der Mannschaft

- VON EDUARD HIEN Geretsried - Die Bilanz des TuS Geretsried kann sich sehen lassen. Nach dem durchwachsenen Auftaktwochenende zu Saisonbeginn mit der 1:2-Niederlage in Peißenberg und dem glücklichen 6:6-Unentschieden gegen Dingolfing starteten die River Rats eine eindrucksvolle Siegesserie. Am Sonntag fuhr der Eishockey-Bayernligist mit dem 6:2 über Burgkirchen den siebten doppelten Punktgewinn in Folge ein.<BR>

<P>Dementsprechend zufrieden war Rudi Sternkopf. "Ich denke, es war unser bestes Heimspiel", meinte der TuS-Trainer, dessen Truppe gegen den Minikader der Kelten äußerst konzentriert und diszipliniert zu Werke ging. Obwohl der Rats-Coach normalerweise ungern einen seiner Spieler hervorhebt, fand der Übungsleiter lobende Worte für Sebastian Wanner. "Es ist schon toll, wie sich Basti in den Dienst der Mannschaft stellt. Als gelernter Mittelstürmer spielt er derzeit einen überragenden Part in der Verteidigung neben Sergej Tchoudinov", freute sich Sternkopf über den gelungenen Positionswechsel. Zumindest bis zur Rückkehr von Jörg Zinnecker soll Wanner an der Seite des lettischen Ex-Nationalspielers mit Defensivaufgaben werden.<P>Der Sieg der River Rats gewann noch mehr an Gewicht, nachdem dem EHC Waldkraiburg als ärgster Rats-Konkurrent vom Sportgericht vier Punkte abgezogen wurden. Wie berichtet hatten die Löwen in zwei Partien mit Dale Crombeen einen Spieler eingesetzt, dessen vorläufige Spielgenehmigung abgelaufen war. Frustbewältigung betrieb die Waldkraiburger Truppe am Sonntag: Sie fegte den ESV Königsbrunn mit 14:4 vom eigenen Eis.<P>Während nun am Tabellenende die beiden schwäbischen Vertreter Königsbrunn und Augsburg zu finden sind, führt der EV Landsberg mit 18:2 Punkten nach wie vor alleine das Bayernliga-Klassement vor dem TuS (15:3) und Pfaffenhofen (14:6) an. Besondere Brisanz verspricht der kommende Freitag: Da stehen sich im Spitzenspiel die ungeschlagenen Lechstädter und die River Rats gegenüber. Bereits in der Vorbereitung waren die Teams zweimal aufeinander getroffen. Beide Testspiele entschied der Favorit EVL mit 4:3 beziehungsweise 5:1 für sich. Diesmal geht es um wertvolle Meisterschaftspunkte. Gut möglich, dass die Landsberger als Gastgeber dann erstmals in dieser Saison die 1000-Zuschauer-Marke in der Bayernliga knacken.<P>

Quelle: Merkur.de

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