EHC gegen Augsburg in der Olympiahalle?

München - Der EHC München aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) will sein Heimspiel am 30. Dezember gegen die Augsburger Panther in der rund 11.000 Zuschauer fassenden Münchner Olympiahalle austragen.

 „Wir stehen in Gesprächen mit der Olympiapark München GmbH“, sagte Operations Manager Thomas Kriner am Dienstag.

Die Vertragsunterschrift stehe auf Grund von finanziellen Diskrepanzen allerdings noch aus, sagte Kriner: „Wir hoffen auf ein Entgegenkommen, was die Miete betrifft.“ Die Kosten für den Umzug in die Olympiahalle sollen bei 100.000 Euro liegen. Anfang der 90er Jahre nutzte bereits der EC Hedos München für ausgesuchte Begegnungen die größere Kapazität der Olympiahalle im Gegensatz zur Olympia-Eissporthalle. Der Meister von 1994 ging noch im selben Jahr pleite.

Das Derby gegen Augsburg soll für den EHC München zum Testlauf für einen möglichen Umzug Umzug werden. Die Olympia-Eissporthalle, in der der EHC seine Heimspiele austrägt, ist veraltet und bietet nur 6200 Besuchern Platz. Die Arena sei zwar sehr stimmungsvoll, aber für die Zuschauer nicht mehr zeitgemäß. Zudem sei sie vom Marketing her nicht optimal, erklärte Kriner.

sid

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