Holdschik: "Schaffen es am Freitag"

- VON EDUARD HIEN Geretsried - Der Auftakt der Play-offs hat sich für den TuS Geretsried gut angelassen. Im ersten Viertelfinale besiegte er den ESC Dorfen mit 7:0 (1:0, 1:0, 5:0). Mit dem gleichen Resultat hatten die River Rats die Gäste bereits in der Hauptrunde besiegt. Der deutliche Erfolg ist für Rudi Sternkopf allerdings nicht von großem Interesse. "Egal, ob wir 14:2 oder nur 4:2 gewonnen hätten: Für die Play-offs ist der Gesamtvergleich entscheidend und da steht es jetzt nach Punkten jetzt 2:0 für uns", erklärt der Geretsrieder Trainer, der ein erneut kampfbetontes Rückspiel am kommenden Freitag erwartet.<BR>

Dann wolle man, so der Rats-Coach, an die "Leistung vom Sonntag anknüpfen" und den Gegner "mit fairen Mitteln in Schach halten". Dies gelang seinen Schützlingen im ersten Vergleich recht gut, obwohl die Gäste in einigen Szenen in punkto Härte deutlich über das Ziel hinausgeschossen hatten. Beispielsweise Hans Haider: Dem zweitbesten Scorer der Bayernliga wurde ein Stockfoul zum Verhängnis. Er hatte Jörg Zinnecker an der Unterlippe getroffen. Die Platzwunde des Geretsrieder Verteidigers wurde mit drei Stichen genäht, Haider wurde von den Schiedsrichtern aus dem Spiel genommen. Er ist nach seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe auch für das Freitagsspiel gesperrt.<P>Nicht gut zu sprechen auf die Referees war in der Pressekonferenz Jan Smolko. "Die Bayernliga ist stärker geworden, aber die Schiedsrichter können auf diesem Niveau oft nicht mithalten. Gerade für die Play-offs gehört ein Dreiergespann her", wetterte Dorfens Übungsleiter, der die Niederlage aber nicht an den Unparteiischen festmachte. Vielmehr habe seine Mannschaft das frühe Gegentor im letzten Drittel durch den starken Juris Opulskis aus dem Tritt gebracht.<P>Michael Helfrich erhöhte nur wenig später auf 4:0 (44.). "Ich habe die Scheibe mit der Rückhand ins Tor gelupft", freute sich der Stürmer über sein zehntes Pflichtspieltor in dieser Saison. Kurz vor der zweiten Drittelpause war Helfrich noch mit einem Alleingang an Dorfens starkem Schlussmann Tobias Stegmann gescheitert. Helfrich ist ebenso wie sein Teamkollege Peter Holdschik für das Rückspiel zuversichtlich. "Ich denke, dass wir es bereits am Freitag schaffen", meint der Spielmacher und Schütze des zweiten Geretsrieder Tores. Allerdings müsse man für den Auftritt in Dorfen gut gewappnet sein.<P>Sollte Holdschik mit seinem Optimismus falsch liegen und der ESC den Vergleich am Freitag für sich entscheiden, kommt es zwei Tage später am Sonntag zum dritten und entscheidenden Match in Geretsried. Die Entscheidung über den Vorstoß ins Halbfinale würde dann gegebenenfalls über Verlängerung und ein mögliches Penaltyschießen erfolgen.<P>

Quelle: Merkur.de

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