Jann im tz-Interview: Ich mach’s für München

Mario Jann ist zurück und brennt auf sein Erstliga-Debüt für den EHC
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Mario Jann ist zurück und brennt auf sein Erstliga-Debüt für den EHC

München - Mario Jann hilft dem verletzungsgebeutelten EHC München aus der Patsche und wagt ein Comeback. Im tz-Interview steht der Rekord-Feldspieler der Münchner Rede und Antwort.

Jetzt ist das Maß voll beim EHC München. Am Sonntag beim Spiel gegen Berlin musste Pat Cortina auf sage und schreibe acht Stammspieler verzichten. Knapp ein Drittel der Mannschaft fehlte. Deswegen müssen jetzt neue Spieler her. Die erste Neuverpflichtung steht schon fest und ist ein alter Bekannter: Ex-Spieler Mario Jann (31), der bereits von 2003 bis 2010 das EHC-Dress trug. Im tz-Interview steht er Rede und Antwort.

Herzlich willkommen zurück beim EHC München, Herr Jann. Wie kam es dazu?

Jann: Eigentlich mache ich gerade eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Aber Christian Winkler hat wegen der schwierigen Personalsituation angefragt, ob ich bereit wäre, zu helfen. Mein Chef gab grünes Licht, und hier bin ich.

Wie lange werden Sie brauchen, bis Sie fit sind?

Jann: Ich denke, ein bis zwei Wochen wird es dauern. Aber durch meinen Job bin ich sowieso ziemlich fit. Nur die Spritzigkeit fehlt natürlich noch.

Freuen Sie sich auf Ihren ersten DEL-Einsatz?

Jann: Mit 31 Jahren doch noch Erste Liga zu spielen, ist ein Traum. Ich werde jede Sekunde auf dem Eis genießen und mein Bestes geben. Am liebsten würde ich sofort voll loslegen. Aber Mittwoch und Donnerstag hab ich erst noch zwei Prüfungen, danach gilt meine volle Konzentration dem EHC.

Hätten Sie auch für einen anderen Verein ein Comeback gegeben?

Jann: Nein, das mache ich nur für München. Der EHC ist eine Herzensangelegenheit für mich.

In der ewigen Strafminuten-Rekordliste stehen Sie auf Platz eins. Was dürfen wir erwarten?

Jann (lacht): Das liegt nur daran, dass ich so oft für den EHC gespielt habe.

Die meisten Spiele hat seit Kurzem Joey Vollmer, er hat Sie überholt. Schlagen Sie jetzt wieder zurück?

Jann: Ach, der liegt doch nur vor mir, weil bei ihm auch die Spiele mitzählen, bei denen er als Torwart nur auf der Bank saß. Die wahre Nummer eins bin ich!

Interview: Mathias Müller

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