Jetzt fällt auch noch Ejdepalm aus

+
Johan Ejdepalm

Zagreb - Bloß keine Verletzungen mehr! Das hatten sich die Verantwortlichen des EHC München vor der Kroatien-Reise gewünscht. Doch beim 3:1-Sieg über Gastgeber Zagreb erwischte es Johan Ejdepalm.

Der Verteidiger blieb nach überhartem Einsteigen seines Gegenspielers auf dem Eis liegen. Ersten Befunden zufolge erlitt Ejdepalm eine Gehirnerschütterung. Wie lange er pausieren muss, steht noch nicht fest. Teamarzt Dr. Robert Kilger erwartet den Schweden in seiner Praxis. Dem EHC fällt zwei Wochen vor Saisonstart nun der zweite Verteidiger aus: Auch Ejdepalms Landsmann Jens Olsson ist verletzt. In Zagreb half der gelernte Stürmer Christian Wichert hinten aus. Die Frage nach etwaigen Neuverpflichtungen blieb am Montag unbeantwortet.

Ein Blick ins Allerheiligste des EHC München

Werfen Sie mit uns einen kurzen Blick in die Kabine des EHC München. © Mathias Müller
Schon beim ersten Blick wird deutlich: Wie in der Kabine des FC Bayern sieht es hier nicht direkt aus. Jeder Spieler hat seine eigene kleine Holz-Nische. Die Namensschilder sind aus laminiertem Papier und über zwei Haken angebracht. In der Mitte des Raums: ein Einkaufswagen. © Mathias Müller
Ein paar Fußbälle dürfen aber dennoch nicht fehlen. © Mathias Müller
Bei Martin Buchwieser reibt man sich verwundert die Augen. An seinem Platz hängt ein Bild, auf dem er US-Präsident Barack Obama die Hand schüttelt. © Mathias Müller
Die Aufklärung: „Das haben mir die Jungs geschenkt. Meine Freundin ist Amerikanerin. Sie meinten, ich solle mir einen amerikanischen Pass zulegen, ... © Mathias Müller
... damit ich mit der Nationalmannschaft wenigstens mal was gewinnen kann. Denn gefälschten Pass gab’s übrigens gleich mit dazu“, so Buchwieser. © Mathias Müller
Bei Martin Schymainski lehnt ein ganz besonderes Bild an der Wand: es zeigt seinen guten Spezl Kevin Lavallee, der gerade seinen Bizeps mit einer Hantel stählt. Er trägt ein weißes Feinripp-Shirt. © Mathias Müller
Schymainski: „Wir sind seit drei Jahren beste Kumpel und gehen öfter mal zusammen essen oder shoppen. Im Moment sitzt mir Kevin noch gegenüber. Ich kann ihn also eigentlich immer sehen. Aber sollten wir mal nicht mehr zusammen spielen, dann wird das Bild noch wichtiger. Das kommt dann nämlich mit.“ © Mathias Müller

Auch interessant

Kommentare