Kathans Tipps für EHC-Super-Youngster Pauli

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Klaus Kathan (li., hier noch im Hannover-Dress) mahnt im Umgang mit Youngster Andreas Pauli zur Besonnenheit.

München - Andreas Pauli (17) ist einer der jüngsten Debütanten im deutschen Eishockey. Der Youngster wird mit Lob überschüttet. EHC-Neuzugang Klaus Kathan mahnt hingegen.

Die Partie gegen Iserlohn war für den EHC München ohne Zweifel eine ganz besondere. Die nur 1546 Zuschauer (eigener DEL-Negativrekord) bereuten ihr Kommen sicher nicht: Sie feierten den Münchner 4:3-Sieg nach Verlängerung, in „einem der besten Spiele unserer DEL-Geschichte“, wie Manager Christian Winkler fand.

Und ihnen wurde eine Rarität geboten: Der 17-jährige Andreas Pauli gab sein DEL-Debüt. Wenige Spieler schaffen so früh den Sprung aufs Top-Niveau. Von den wenigen haben sich viele ins Gedächtnis gespielt: etwa Erich Kühnhackl (1968), später Jochen Hecht (1994) und Marco Sturm (1995). Marcel Goc debütierte 1999 sogar schon 16-jährig. „Damit tut man ihm keinen Gefallen, wenn man ihn jetzt schon mit NHL-Profis vergleicht“, meint Klaus Kathan. „Dass er Talent hat, steht außer Frage. Aber man muss die Kirche im Dorf lassen, er hat erst dreimal bei uns mittrainiert.“

Kathan ist der erfahrestene Mann im Kader des EHC. Wie Pauli stammt er aus dem Tölzer Land, er nimmt, zur Freude des Managers, den Youngster im Auto zum Training nach München mit. Die beiden unterhalten sich viel über Eishockey, erzählt Kathan per Telefon, als beide am Mittleren Ring im Stau stehen.

EHC im Lederhosen-Outfit

Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
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Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
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Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
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Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics
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Der EHC präsentierte im September zum ersten Saisonspiel ein ungewöhnliches Outfit - doch die Lederhosen-Kleidung hat auch nichts geholfen: Die Münchner verloren gegen Hannover mit 0:3. Hier können Sie das ungewöhnliche Outfit bewundern. © sampics

„Wenn er will, kriegt er meinen Rat. Zum Beispiel, dass er ruhig bleiben soll, wenn er den Trainer auf dem Eis grad mal nicht versteht.“ Dass Pauli solche Ratschläge annimmt, steht für Winkler außer Frage. Er lobt den jungen Mann als „tollen, anständigen Burschen“, den er langsam aufbauen will. Der Manager wollte Pauli nach dem Debüt zunächst keine Interviews geben lassen, besann sich auf Paulis ruhiges Blut und stand beim Interview, für alle Fälle, hinter ihm.

Der EHC gab Pauli nach 66 Scorer-Punkten in 39 Spielen in der Nachwuchsliga einen Vertrag über drei Jahre. Gerade sein großes Talent, sagt Trainer Pat Cortina, mache es Pauli schwerer: „Er hat für gewöhnlich ständig den Puck. Bei uns lernt er, auch ohne Puck gut zu spielen. Das gelingt ihm schon ordentlich.“

„Klar habe ich die Namen vor Augen“, sagte Pauli über Sturm, Hecht& Co. Er fügte, schon ganz Medienprofi, fix hinzu, dass er aber erst mal bei Oberligist Tölz den Durchbruch schaffen wolle. Die Schule hat er abgeschlossen, jetzt probiert er sein Glück im Eishockey. Am Sonntag soll er für die Löwen spielen, tags zuvor ist er mit dem EHC in Mannheim.

Das Iserlohn-Spiel hätte er fast noch verpasst. Pauli stieg mit seinem Vater den Brauneck hoch, als Winkler ihm die Nominierung mitteilen wollte. Ganz bescheiden meldete er sich dann beim Manager, den er immer noch mit „Herr Winkler“ anspricht.

Letztens rief Pauli beim EHC an, er wollte Tribünenkarten für das Spiel am Montag (16.30 Uhr, Eishalle) haben. Fällt Uli Maurer noch aus, braucht er die Karten höchstens für Freunde und Verwandte. Und wenn nicht - auch nicht so schlimm. Kathan sagt: „Mit 27 hat man seine beste Zeit - er hat noch zehn Jahre Zeit. Da pressiert nix.“

wim

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