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"Jetzt geht's um die Wurst"

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Martin Buchwieser
Martin Buchwieser © sampics

München - Comeback für Martin Buchwieser! Nach seiner Acht-Spiele-Sperre kehrt er am Sonntag beim Spiel in Mannheim in die Aufstellung des EHC RB München zurück.

Und natürlich ist er heiß auf seinen Einsatz: „Ich freue mich, wieder mit den Burschen aufs Eis zu gehen.“ Buchwieser hatte vor einem Monat bei einer Partie in Düsseldorf einen Linienrichter angerempelt, der ihn von einer Schlägerei abhalten wollte. Die DEL bestrafte ihn mit der niedrigsten möglichen Strafe – und darum kann Buchwieser in den ausstehenden drei Spielen noch für den EHC ran.

„Die Burschen haben einen guten Job gemacht“, sagt Buchwieser über die Zeit, in der er nicht helfen konnte. Es stand ja Schlimmes zu befürchten, Martl ist nicht nur Münchens Kapitän, er ist auch der Top-Mann im Angriff: je 16 Tore und Vorlagen in 41 Spielen, nur Mike Kompon ist effizienter.

Am Donnerstag kam ein halbes Dutzend Polizisten durch die Zamboni-Einfahrt in die Eishalle, es ging zu den Spielerbänken. Die Eishackler, die gerade eine kurze Erholungspause vom Training hatten, wunderten sich. Christian Wichert und Spezl Buchwieser sprangen über die Bande, tauchten unter und lugten vorsichtig hervor – doch alles nur Gaudi. Martl hatte seine DEL-Strafe ja schon. Die Polizisten besichtigten die Halle vor dem Freitagsspiel.

Die Szene aber zeigt: Buchwieser ist vor seinem Comeback bestens gelaunt. Für den EHC ist das eine gute Nachricht im Playoff-Rennen. Denn Buchwieser weiß: „Jetzt geht’s um die Wurst! Jetzt zählt jedes Spiel, jeder Punkt, jedes Tor.“ Und Martl kann wieder helfen.

wim

Heiße Hüpfer! Cheerleader aus aller Welt

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