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EHC sweept Bremerhaven - Meister nach Kantersieg im Halbfinale

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Von: Florian Fussek

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Der EHC Red Bull München kann sich gegen die Pinguins durchsetzen.
Der EHC Red Bull München kann sich gegen die Pinguins durchsetzen. © gepa-pictures

Bremerhaven - Das war ein ganz großes Ausrufezeichen! Mit 8:2 rupfte der EHC Red Bull München am Mittwoch den DEL-Neuling Fishtown Pinguins in Bremerhaven. Vier Spiele, vier Siege – so geht ein perfektes Play-Off!

München ging als klarer Favorit in das Spiel. Die ersten drei Duelle gewannen die Red Bulls, Bremerhaven erzielte in den bisherigen 180 Minuten gerade einmal drei Tore. Doch Bremerhaven legte gut los, aber dann schlug der Meister gleich im ersten Powerplay zu. Dominik Kahuns Abschluss wird vom Goalie Jan Nieminen noch gehalten, doch Jon Matsumoto staubte ab (4. Minute). 

Red Bull einfach kaltschnäuziger

In der Folge versuchte München das Spiel zu kontrollieren, aber Bremerhaven schaffte es immer wieder nach vorne. Doch die Red Bulls waren einfach kaltschnäuziger. Ein katastrophaler Fehlpass landete direkt bei Jerome Flaake, der das Geschenk annahm und den Puck in den Winkel setzte (12.). 

Aber der Außenseiter kam sofort zurück. Jack Combs bekommt zwei Minuten später den Puck direkt vor Danny aus den Birken und verkürzt zum 1:2. Bremerhaven hatte jetzt Rückenwind. Immer wieder musste aus den Birken parieren. Doch die Münchner schafften es mit der knappen Führung ins zweite Drittel.

EHC nutzte die Chancen

In der kurzen Pause fand Coach Don Jackson die richtigen Worte. Matsumoto wird während eines Poweplays überhaupt nicht angegriffen und kann wieder den Zwei-Tore-Vorsprung herstellen (26.). Wie in der Anfangsphase zeigten sich die Red Bulls eiskalt in der Chancenverwertung. Auf der anderen Seite hatten die Münchner aber auch Glück, als Brock Hooten nur den Pfosten traf (31.). 

Der EHC nutzte seine Chance einfach besser. Zuerst Frank Mauer (35.) von der blauen Linie und dann Derek Joslin wieder im Powerplay (36.) zum 1:4, beziehungsweise 1:5. Jeder Schuss ein Treffer. Mads Christensen lässt einen Verteiger aussteigen, keine Chance für Nieminen – 1:6 (39.). Das Spiel war gelaufen.

Mike Moore durfte im letzten Drittel noch auf 2:6 verkürzen, doch kurz danach fälschte Derek Boyle zum 2:7 ab (50.). Yannick Seidenberg durfte zu guter Letzt auch noch mal zum endgültigen 2:8 (58.) abschließen.

Der EHC kann nach der Leistung mit breiter Brust in die nächste Play-Off-Runde gehen (Playoffs der DEL 2017: Termine, Regeln, Spielplan und Ergebnisse).

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