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Saison-Aus? Pagé lässt trainieren...

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EHC-Coach Pierre Pagé. © GEPA

München - Das Aus in den Playoffs - viele Fans schieben Coach Pagé den schwarzen Peter zu. Mehrere Spieler waren von seinem harten Weg nicht überzeugt. Am Sonntagmorgen um 9 Uhr bat der unbeirrt zum Training...

Gespenstisch. Felix Petermann, Leitwolf des EHC München, versuchte den Reportern gerade das frühe Saison-Aus zu erklären, da drangen aus der Tiefe der Stadionkatakomben Wut-Schreie. Jedes zweite der englischen Worte des Poltergeists begann mit F und hörte mit uck auf. Zuvor hatte sich EHC-Coach Pierre Pagé noch ruhiger gegeben. „Ich bin von mir angewidert“, sagte er, „weil ich es nicht geschafft habe, das Wesen des Teams zu ändern.“ Daran scheiterte er heuer in München. Viele Spieler hassten ihn wegen seiner Härte, glaubten nicht an seinen Weg. Für Pagé der Faktor des Misserfolgs.

Petermann hält die „Disziplin für einen Schlüssel der Serie“ gegen Iserlohn. Unterzahl zu spielen „nimmt dir den Dampf für entscheidende Phasen“. Während viele Fans den Misserfolg Pagé zuschreiben, nahm „Flex“ auch die Truppe in die Pflicht und sprach von „Unvermögen. Pierre kann auf alles hinweisen, aber wenn wir es nicht umsetzen…“

EHC-Pleite und Playoff-Aus: Die Bilder

Böse: Iserlohns Trainer Pasanen machte neben der Torwart-Leistung und unbedingtem Willen die Fitness als entscheidende Faktoren des Sieges aus! „Was deprimiert: Wir haben viel mehr gemacht als die anderen“, sagte Petermann. Trotz Playoff-Aus ließ Pagé am Sonntag um 9 Uhr trainieren…

Wer aus der Kaderliste verschwindet, ist die große Frage. Mit den Deutschen war Pagé zufrieden. Und Petermann brachte die einzig positive Nachricht des Abends: „Ich werde weiter alles für München in die Waagschale werfen.“

Martin Wimösterer

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