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EHC mit starkem Endspurt, aber ohne Sieg

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Mike Kompon © Sampics

München - Der EHC RB München hat gegen die Nürnberg Ice Tigers fast noch einen hohen Rückstand gedreht. Am Ende wäre die Eisfläche fast auf die Seite der Franken gekippt.

„Oana geht no, oana geht no nei“, sangen die Fans des EHC RB München zwanzig Sekunden vor Schluss. Doch vergebens. Der EHC verlor nach einem Herzschlagspiel gegen Nürnberg mit 4:5. Nach gutem Start der Münchner schoss Eric Chouinard die Nürnberg mit 0:2 in Führung (8. und 16. Spielminute). In Unterzahl kassierte der EHC in der 21. Minute das 0:3.

Danach fand Pat Cortinas Mannschaft jedoch über den Kampf und die Anfeuerungen der extraheißen EHC-Fans in die Partie zurück. Jason Ulmer traf auf Mike Kompons Zuspiel zum 1:3. Vor der zweiten Pause ließ der EHC jedoch hochkarätige Möglichkeiten zum 2:3 verstreichen. Das rächte sich (42.): Steve Reinprecht, der alte Haudegen, traf umstritten zum 1:4. Der EHC kämpfte und kam nach Casey Borers Rausstellung zum 2:4 und gleich drauf zum 3:4. Jetzt ging's dahin! Die Halle brannte!

Der EHC drückt so sehr, das fast die Eisfläche auf die Nürnberger Seite gekippt wäre. Doch Reinprecht schlug in einer Überzahl eiskalt zu – 3:5 neun Minuten vor Ende. 21 Sekunden vor Ende traf Brent Aubin zum 4:5. München hatte den Ausgleich auf den Schlägern. Doch Aus. Bitter. 0 Punkte.

wim

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