Pleite in Schwenningen kann er aber nicht verhindern

EHC-Star Joslin: Cooler Typ für heiße Matches

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Naturbursche: Derek Joslins Hobbies sind Wandern und Fischen

München - Wenn der EHC Red Bull München am Samstag gegen Nürnberg in das Hockey Halleluja startet, wird natürlich auch EHC-Verteidiger Derek Joslin mit von der Partie sein. Im Interview hat der Kanadier verraten, wie er am liebsten die Sommer verbringt.

Wenn der EHC Red Bull München am Samstag gegen Nürnberg (17.00 Uhr) in das Hockey Halleluja startet, wird natürlich auch EHC-Verteidiger Derek Joslin mit von der Partie sein. Der Kanadier steht seit vergangener Saison im Team der Münchner und sorgte in der bisherigen Spielzeit für fünf DEL-Tore und 19 Scorerpunkte. Auch für einen Profi wie Joslin, der bereits in den USA in der NHL und AHL sowie der schwedischen SHL spielte, ist es etwas Besonderes in der Münchner Olympiahalle auf dem Eis zu stehen. Denn der 30-Jährige hält große Stücke auf die deutschen Fans. Die Atmosphäre in den Hallen sei hierzulande besonders gut, so Joslin zur tz. „Die Fans gehen viel mehr mit ihrer Mannschaft mit, feuern ihr Team an und machen häufig eine Wahnsinns-Stimmung.“

Außerdem freut sich Joslin, dass seine Frau Katie mit in der Halle sein wird. Da sie in Kanada arbeitet, muss einmal im Monat hin- und hergependelt werden. „Katie fehlt mir natürlich am meisten, wenn sie gerade nicht in München sein kann. Genauso wie meine Familie“, so Joslin. Ansonsten fehle im hier nicht viel. Joslin: „Es gibt ja fast alles. Außer „Tim Hortons“-Kaffee. Ich glaube, kein Kanadier kann ohne ihn leben.“ Daher werden regelmäßig Pakete für die Kanada-Fraktion im Kader des EHC importiert, berichtet der Verteidiger.

Die Sommer verbringt der Kanadier natürlich am liebsten in seiner Heimat. Der Münchner Profi besitzt ein Grundstück in Haliburton/Ontario. Auf dem nahe gelegenen See geht es häufig zum Fischen, oder in den Wäldern zum Wandern. Dabei gab es sogar schon die ein oder andere Begegnung mit einem Bären. Joslin: „Es war jetzt nicht so gefährlich, wie es sich vielleicht anhört... Bei uns in der Gegend gibt es nur Braunbären und die haben meistens mehr Angst vor dir. Du solltest nur aufpassen, dass sie dich nicht fälschlicherweise für Beute halten (lacht).“ Wenn Joslin nicht in den Wäldern Kanadas unterwegs ist, wird im Sommer Golf gespielt. „Dieser Sport ist ein schöner Ausgleich für mich“, so der EHC-Profi. „Golf ist einfach deutlich ruhiger als Eishockey und entspannt mich.“

Entspannung gibt es derzeit aber nicht: Joslin & Co. sind heiß auf die drei Spiele in der Olympia-Halle: „Das Ganze war beim letzten Mal schon toll. Wir werden alles dafür geben, dass es diesmal noch besser wird!“ Die gestrige Generalprobe  wurde allerdings verpatzt: Der EHC verlor nach neun Siegen in Folge in Schwenningen mit 2:4 (0:0, 1:2, 1:2).

Lena Meyer

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