Münchner Eisg’schichten

EHC-Sieg über Krefeld, Urbas bei Olympia

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Mit 4:2 siegte der EHC in Krefeld.

München - Das Eishockey hat am Wochenende echte Münchner Gschichten geschrieben, nicht nur der EHC Red Bull München mit seinem 4:2-Sieg in Krefeld.

Das Eishockey hat am Wochenende echte Münchner Gschichten geschrieben, nicht nur der EHC Red Bull München mit seinem 4:2-Sieg in Krefeld. Die tz hat für Sie die wichtigsten Ereignisse mit München-Bezug zusammengefasst.

EHC-Sieg: „Definitiv ein wichtiger Sieg für uns“, sagte Kapitän Andy Wozniewski. Neben Glück bei drei Krefelder Pfostenkrachern im Schlussdrittel war die gute Defensivleistung um den starken Matt Smaby verantwortlich für den Dreier. So stach das gefürchtete Sturmduo der Gastgeber Courchaine/Clark nur einmal zu: Adam Courchaine brachte Krefeld in Front (12.). Doch es dauerte nur 65 Sekunden, ehe Wozniewski zum Ausgleich einnetzte. Und „Captain America“ brachte den EHC im Schlussabschnitt sogar in Führung (44.). Mark Voakes traf per Penalty zum 2:2 (46.). Erst eine starke Schlussphase bescherte den Münchnern den Sieg. Martin Hinterstocker (58.) erzielte das 3:2, Ryan Duncan traf in der Schlussminute ins leere Tor.

Der EHC rangiert nun seit zehn Spieltagen auf dem siebten Tabellenplatz, hatte vor dem Sonntagsspiel gegen den Sechsten aus Nürnberg (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) aber den Anschluss zu den direkten Playoffsplätzen hergestellt.

Heim-Rekord:  19 Heimsiege in Folge stehen nach dem 4:3 über Ingolstadt für die Hamburg Freezers zu Buche. Eine solche Serie gab es in der DEL erst einmal: Die München Barons stellten sie in der Spielzeit 1999/2000 auf – und wurden am Ende Meister. Die Freezers, die übrigens aus der Lizenz der Barons hervorgingen und bei denen der gebürtige Münchner Christoph Schubert Kapitän ist, können die Rekordmarke am kommenden Sonntag gegen Mannheim knacken.

Olympia-Überraschung: Was für ein Coup von Jan Urbas und seinen Slowenen! Mit 3:1 besiegte das Land, das nur über 60 Profispieler verfügt, die Slowakei, immerhin Vizeweltmeister 2012. Die Slowenen hatten dadurch gestern Abend gegen die USA sogar noch die Chance auf den Einzug in die Endrunde. Auch wenn er den Münchnern bei einem Erfolg länger fehlen würde – beim EHC drückten alle ihrem Mitspieler Urbas die Daumen. Außer den Amis im Team natürlich.

Martin Wimösterer

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