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Red Bulls: Bittere Pleite in Wolfsburg

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Von: Lena Meyer

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Grizzlys Wolfsburg - EHC Muenchen
EHC-Coach Don Jackson © dpa

Wolfsburg - Das ist ärgerlich! Trotz eines zunächst starken Auftrittes verloren die Red Bulls gegen den Dauerrivalen Wolfsburg nach Verlängerung.

Das ist bitter! Der EHC Red Bull München kassierte am Sonntag eine ärgerliche Niederlage. Die Roten Bullen verloren in Wolfsburg mit 3:4 nach Verlängerung (0:1 I 2:0 I 1:2 I 0:1). Yannic Seidenberg, Michi Wolf und Dominik Kahun sorgten für die Münchner Tore. Am Ende reichte es dennoch nicht. „Natürlich müssen wir noch eine Schippe drauflegen“, resümierte Goalie Danny aus den Birken bei Telekom Sport.

Dabei starteten die Münchner stark. Schnell entwickelte sich ein temporeiches Spiel, bei dem die Red Bulls in den Zweikämpfen besser aussahen. Allerdings blieben die Hausherren brandgefährlich. Ein schneller Konter und schon hatte Alex Karachun aus den Birken per Flachschluss überlistet: 0:1 aus Sicht der Münchner (6. Minute)! Das Team von Don Jackson blieb dran, ließ aber einige Chancen liegen.

In der 30. Minute gab es dann die Erlösung: Bully-Gewinn durch Keith Aucoin – Seidenberg regelte den Rest (1:1). Die Münchner drängten immer wieder vor das Tor der Gastgeber. Kapitän Wolf nutzte in der 36. Minute ein Powerplay und sorgte fürs 2:1.

Mit diesem Stand ging es ins Schlussdrittel. Und da hieß es: zittern. Wolfsburgs Mark Voakes nutzte in der 49. seine Chance für den Ausgleich (2:2). In der 54. zeigte sich Münchens Youngster Kahun abgezockt und sorgte im Alleingang für das 3:2! Allerdings ließen sich die Wolfsburger nicht abschütteln. Alex Weiß glich erneut aus (3:3). Es ging in die Verlängerung. Und da ging dann alles ganz schnell. Kris Foucault nutzte das Wolfsburger Powerplay und sorgte im Gewirr vor dem Münchner Tor für den Siegtreffer (62.). Steve Pinizzotto konnte nicht an sich halten und kassierte zu allem Überfluss eine Spieldauer. Das ärgerliche Ende eines zunächst vielversprechenden Nachmittages.

Lena Meyer

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