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Die Playoff-Fakten zum Start!

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Von: Lena Meyer

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ICE HOCKEY - DEL, Bremerhaven vs RB Muenchen
Auf geht's! Die Münchner müssen zunächst gegen Bremerhaven ran © gepa

München - Eis frei, jetzt geht es los! Dienstag Abend startet der EHC Red Bull München in die Playoffs. Um 19.30 Uhr treffen die Münchner zum ersten Mal auf Bremerhaven.

Eis frei, jetzt geht es los! Dienstag Abend startet der EHC Red Bull München in die Playoffs. Um 19.30 Uhr treffen die Münchner zum ersten Mal auf Bremerhaven. Das erste Spiel der Best-of-seven-Serie findet – weil die Roten Bullen dank des ersten Tabellenplatzes in allen Runden das Heimrecht haben – in der Olympia-Eishalle statt. Spiel zwei steigt bereits am Freitag in Bremerhaven.

„Wir sind bereit und freuen uns, dass es nun losgeht“, sagte EHC-Kapitän Michi Wolf zur tz. „Die letzten Trainingseinheiten liefen sehr gut. Wir starten guter Dinge ins erste Duell gegen Bremerhaven.“ Was genau bei den Partien gegen das Überraschungsteam aus Norddeutschland auf die Münchner zukommen wird? Und warum die Red Bulls auch abseits des Eises bestens für den Playoff-Start gerüstet sind? Die tz hat sieben Playoff-Fakten zusammengetragen.

Fakt 1: Bremerhaven ist das Überraschungsteam der Saison. Dass der Aufsteiger sich einen Playoff-Platz erspielen würde, hatten vor der Saison die wenigsten erwartet. Aber die Norddeutschen beendeten die reguläre Spielzeit auf Rang zehn und setzten sich in den Pre-Playoffs mit 2:0 gegen Ingolstadt durch. Die Bilanz gegen die Münchner in der Hauptrunde ist übrigens 2:2.

Fakt 2: Die Pinguins haben mit Jack Combs den gefährlichsten Torjäger der Liga in ihren Reihen. Der US-Amerikaner sorgte in der Haupt­runde für 27 Treffer.

Fakt 3: Die Münchner haben dafür den besten Verteidiger im Team. Konrad Abeltshauser wies in der regulären Spielzeit mit +24 die beste Plus-Minus-Bilanz aller Defensemen auf und wurde sogar zum Verteidiger des Jahres gekürt.

Fakt 4: Playoff-Bärte waren gestern, nun gibt es auch noch Glücks-Glatzen! Einige der Red Bulls rasierten sich im Vorfeld der Playoffs die Haare ab. Wie es dazu kam? Frank Mauer: „Der Anstoß war eine Wette zwischen Tobi (Tobias Wörle, d. Red.) und mir. Der Deal war: Wenn ich mir die Haare abrasiere, lässt er sich seine Haare wachsen. Bei ihm wächst nämlich nur was an den Seiten – das schaut dann lustig aus.“ Einige Kollegen zogen nach. Wie zum Beispiel Yannic Seidenberg. „Ich überlege auch noch, ob mir eine Glatze stehen würde“, scherzte Deron Quint.

Fakt 5: Ob mit Glatze oder ohne – Deron Quint hat seinen Glücksbringer eh dabei. Der EHC-Routinier trägt unter seiner Ausrüstung immer ein Superman-Shirt. „Insgesamt habe ich sicher sechs bis sieben Stück“, berichtet Quint. Mittlerweile hat er auch seinen Kollegen Derek Joslin angesteckt. Er trägt bei Spielen immer ein Batman-Shirt.

Fakt 6: Ein Lied begleitete die Red Bulls in der vergangenen Saison bis zum Titel: Die immer lacht von Kerstin Ott. Team-DJ Steve Pini­zzotto spielte es immer dann, wenn die Red Bulls gewonnen hatten. Nun sind die Münchner offen für ein anderes Lied. „Ein paarmal haben wir es in dieser Saison noch gehört, aber ich denke, da muss ein Neues her“, meinte Frank Mauer lachend.

Fakt 7: Ein weiteres Erfolgsritual: Der vom Team ernannte Mann des Spiels darf eine rote Bullen-Maske tragen. Und die soll auch in den Playoffs noch möglichst oft zu sehen sein…

Lena Meyer

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