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Nach der bitteren Pleite gegen Ingolstadt: EHC sucht mehr Chaos

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Von: Florian weiß

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Mads Christensen
Mads Christensen © GEPA Pictures

Nach der Pleite gegen Ingolstadt ärgert sich EHC-Stürmer Mads Christensen über das Auftreten auf dem Eis und hat im Hinblick auf das Spiel gegen Schwenningen einen Wunsch.

Normalerweise sind Vergleiche mit dem FC Bayern ein Grund zur Freude – nicht so beim EHC RB München am Sonntag. Stürmer Mads Christensen resümierte: „Das war wie Bayern am Samstag.“ Die hatten 0:2 in Hoffenheim verloren, der EHC tags darauf mit 0:4 zu Hause gegen Ingolstadt. „Wir haben zu schön gespielt, wir müssen viel dreckiger spielen“, forderte der Däne nach der Pleite. „Wir arbeiten immer steinhart, aber heute war das irgendwie nicht so.“ Kollege Dominik Kahun ergänzte: „Wir sind nicht dahin gegangen, wo es wehtut, wir haben ziemlich rumgespielt.“ Und: „Ingolstadt hat uns überrascht, die haben in etwa Champions-League-Niveau gespielt.“

War der EHC von den starken Leistungen in der CHL geblendet? Schon beim 3:2 n.V. am Freitag in Krefeld hatte der Meister große Probleme. Christensen ließ das nicht gelten: „Das klingt für mich nur wie eine Entschuldigung. Das ist Schwachsinn, wenn man das sagt“, stellte er klar. Dennoch sah auch Trainer Don Jackson ein gewisses Mentalitätsproblem beim EHC.

Am Donnerstag kommt mit Schwenningen ein Team nach München, dass sich wie Krefeld auf die Defensive verlegen wird. Christensen: „Wir müssen mehr Chaos vor dem gegnerischen Tor kreieren und dann bin ich sicher, gewinnen wir auch wieder.“ Nach nur zwei Zählern aus zwei Spielen wäre dies ein wichtiges Zeichen an die Kontrahenten.

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