Nach der Saison ist vor der Saison

München - Während die meisten DEL-Profis bereits im Urlaub sind, hat für Thomas Kriner, Operation Manager des EHC München, die ­Hauptsaison begonnen. Seine tz-Experten-Kolumne: 

Wenn man sich das Wetter so anschaut, ­möchte man’s ja nicht meinen – aber für mich ist im Eishockey-Geschäft im Moment tatsächlich ­Hauptsaison. Zusammen mit meinem Team kümmere ich mich um die nächste Spielzeit des EHC. Ganz konkret geht’s da um die Sponsorenverträge. Und ich kann sagen: Es macht richtig Spaß!

Bei fast hundert Prozent der bisherigen Partnerschaften gibt’s Verlängerungen – und ich bin zuversichtlich, dass wir obendrauf neue Partner dazugewinnen können. Wir sind da derzeit in guten Gesprächen. Man merkt jetzt, dass sich die gute Leistung der Mannschaft aus der vergangenen Saison auszahlt. Wir haben uns einen Namen gemacht – man weiß mittlerweile, wer der EHC ist. Das macht den Klub attraktiv.

Natürlich ist es nicht so, dass wir uns einfach hinsetzen und darauf warten können, dass uns interessierte Unternehmen die Tür einrennen. Nach wie vor liegt es an uns, Gas zu geben. Aber: Die Lage insgesamt ist nicht so schlecht. Ich habe das Gefühl, dass sich neben dem Fußball auch andere Sportarten entfalten können. Gerade Eishockey hat viel Potenzial. Was ich immer wieder von unseren Partnern höre: Sie schätzen dieses Zurück-zu-den-Wurzeln-Gefühl. Die lockere Atmosphäre, das Ehrliche, aus der Region für die Region.

Dazu kommt dann noch, dass wir keine Standard-Pakete anbieten, sondern uns mit jedem Partner individuell zusammensetzen und besprechen, wie wir einander helfen können. Wie gesagt: Wir sind da grad mitten in der Hauptsaison – und tun unser Bestes, um den Rahmen für tollen Sport zu schaffen.

Von Thomas Kriner, Operation Manager des EHC München

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