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Red Bulls siegen im Spitzenduell

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Von: Lena Meyer

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ICE HOCKEY - DEL, Mannheim vs RB Muenchen
Konnten zufrieden sein: Cheftrainer Don Jackson und Assistant-Coach Matt McIlvane (l.) © Gepa

München - Wieder ein Erfolg! Der EHC Red Bull gewann am Sonntag das letzte Duell vor der Deutschland Cup-Pause. Auch Nationaltrainer Marco Sturm war in der Halle dabei.

So lässt es sich gut in den Kurzurlaub starten. Der EHC Red Bull München gewann am Sonntag das Spitzenspiel gegen Wolfsburg mit 4:2 (1:0 I 2:0 I 1:2). Jon Matsumoto, Jerome Flaake und Michael Wolf mit einem Doppelpack sorgten für die Münchner Tore im letzten Spiel vor der Deutschland Cup-Pause. Bis auf Flaake, Konrad Abeltshauser und Maxi Kastner, die allesamt von Nationalcoach Marco Sturm in das Aufgebot für das Turnier am kommenden Wochenende in Augsburg berufen wurden, können die Roten Bullen sich nun auf ein paar freie Tage freuen.

Abeltshauser und Kastner hoffen dagegen auf ihr DEB-Debüt. Nationaltrainer Sturm, der am Sonntag ebenfalls im Olympia-Eisstadion beim Spiel dabei war, sagte: „Ich habe die beiden ganz bewusst ausgewählt und anderen Nationalspielern eine Pause gegeben. Der Deutschland Cup ist eine gute Gelegenheit, um neue Spieler zu testen und so mehr in die Breite zu gehen.“ Am kommenden Wochenende trifft das DEB-Team im Rahmen des Vier-Nationen-Turniers auf die Slowakei, die Schweiz und Team Kanada.

Bevor es aber so weit ist, stand das Duell des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten der DEL an. Und das begann mit einem Abtasten. Mitte des ersten Drittels fanden die Münchner dann mehr zu ihrem Spiel. In der zwölften Minute war es Matsumoto, der die 4120 Fans am Oberwiesenfeld mit dem ersten Treffer erlöste. Das Eis war gebrochen. Die Hausherren steigerten sich von Minute zu Minute.

Im zweiten Drittel drängte das Team von Don Jackson immer mehr auf das Wolfsburger Tor. In der 27. Minute gelang es Flaake, die Führung der Münchner auf 2:0 auszubauen. Nur drei Minuten später legte EHC-Kapitän Wolf mit dem 3:0 nach. Goalie Danny aus den Birken sprang immer dann ein, wenn die Münchner Defensive wackelte. Auf ihn war absolut Verlass. Die Folge: Die Wolfsburger wirkten etwas verunsichert, während sich die Roten Bullen immer Chancen erarbeiteten. „Eigentlich hätten wir noch das ein oder andere Tor mehr machen müssen“, befand Wolf in der zweiten Drittelpause bei Telekom Eishockey. „Jetzt dürfen wir Wolfsburg keine Chance geben, zurück ins Spiel zu kommen.“

Allerdings wollte das nicht so recht gelingen. Die Red Bulls taten sich zu Beginn des letzten Drittels schwer, Wolfsburg sorgte immer wieder für starke Konter. Aus den Birken tat sein Bestes – in der 44. Minute konnte er den Gegentreffer allerdings nicht mehr verhindern. Wolfsburg Patrick Seifert sorgte für das 1:3 aus Sicht der Gäste. In der 51. legte Kristopher Foucault noch einmal für die Gäste nach. Wolf sorgte in der letzten Spielminute für den 4:2-Endstand. Somit konnten sich die Münchner über weitere drei Punkte freuen.

Lena Meyer

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