Peppi Heiß: Hart arbeiten – der Rest kommt schon

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Peppi Heiß ist Co-Trainer beim EHC München

München - Co-Trainer Peppi Heiß freut sich auf die neue Saison mit dem EHC München, obwohl auch seine Sommerpause anstrengend war. Die tz-Experten-Kolumne:

Ich freue mich richtig, dass es jetzt wieder losgeht beim EHC München. Obwohl meine Sommerpause wirklich sehr kurz war: Ich habe mit meinen Trainer-Kollegen vom EHC, Pat Cortina und Maurizio Mansi, den Trainerlehrgang absolviert. Und in Garmisch habe ich mit einem NHL-Torwarttrainer ein Torhütercamp geleitet.

Joey Vollmer vom EHC war mit dabei, wie auch andere DEL-Goalies. Joey wird sich, wie es im Moment aussieht, auch in der kommenden Saison mit Sebastian Elwing im Tor abwechseln. Die beiden gehören zu den 15 Spielern unserer Aufstiegsmannschaft, die nun die Chance haben, sich in der DEL zu beweisen. Für sie alle wird es allerdings ein Riesensprung – die meisten kennen die Liga noch nicht so gut. Ich war damals 18 Jahre alt, als ich zum ersten Mal von Beginn an in der Ersten Liga spielte. Da profitiert man enorm von den Routiniers.

Deshalb haben wir bei unseren acht Neuzugängen einige erfahrene DEL-Spieler dabei. Das sind gute Leute, die zu uns passen. Ich habe mir im vergangenen Jahr schon ein Bild von ihnen gemacht, als Beobachter für den Fernsehsender Sky. Spieler wie Stephane Julien machen viele Kleinigkeiten einfach einen Tick besser. Sie sollen ihr Wissen und ihre Erfahrung auf die anderen Spieler übertragen.

Wichtig wird in unserer ersten DEL-Saison sein, dass unsere Mannschaft zusammenhält. Dazu zählen auch wir Trainer. Wir müssen positiv bleiben, auch wenn es mal nicht so läuft. Letzte Saison haben wir manchmal Spiele allein über unsere spielerische Substanz gewonnen, das wird nun nicht mehr so häufig passieren. Unsere Philosophie wird deswegen die Saison lang die gleiche bleiben: Hart arbeiten – der Rest kommt dann von selbst.

Peppi Heiß

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