1. kreisbote-de
  2. Sport
  3. Eishockey

Pleite in Nürnberg: EHC bestraft sich selbst

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Grant Lewis erzielt das 2:1 für den EHC, Nürnbergs Keeper Andreas Jenike ist bezwungen.

Nürnberg - Der EHC München hat einen Punkt aus Nürnberg entführt. Beim Tabellenvierten unterlag Pierre Pagés Mannschaft gestern Abend mit 2:3 nach Verlängerung.

Mitentscheidend waren mal wieder die vielen Strafzeiten gegen Spielende. Der EHC, der ohne die verletzten Toni Ritter und Martin Hinterstocker auflief, begann vor den 4468 Zuschauern sehr gut. Im ersten Drittel griffen die Münchner beherzt an, in zweierlei Hinsicht. Darren Haydar nutzte eine der Dutzend Chancen per Drehschuss zur EHC-Führung. Danny Bois bewies gegen Steven Rupprich sein Talent als Faustkämpfer.

Im zweiten Drittel begannen beide Teams offensiv, doch Wechsel nach Wechsel übernahmen die Nürnberger die Kontrolle über die Partie. Nach einer Belagerung knackte Brett Festerling die Münchner Abwehr – 1:1 nach 27 Minuten. Ziemlich glücklich gingen die Münchner vor der zweiten Pause erneut in Front. Grant Lewis traf nach Alexander Bartas Zuspiel per Rückhand (40.).

Im munteren Schlussabschnitt standen die Torhüter im Fokus. Und unter dem zunehmenden Druck der Nürnberger zogen die Münchner immer wieder Fouls – und das rächte sich, wie schon einige Male in dieser Saison. Patrick Reimer überwand seinen Bruder Jochen im Münchner Tor in Überzahl zum 2:2-Ausgleich (58.). In der Verlängerung traf Connor James, erneut im Powerplay, zum Nürnberg-Sieg.

Der EHC punktete also in Nürnberg, einem traditionell harten Pflaster. Am Sonntag geht es für die Münchner mit dem Auswärtsspiel in Köln weiter (17.45 Uhr/ ServusTV). Die Haie führen trotz der gestrigen Pleite in Hamburg die Tabelle an.

wim

Auch interessant

Kommentare