Rautert im Interview: "Meister? Warum nicht!"

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Neville Rautert kehrt zurück

München - Schön langsam lichtet sich das Lazarett beim EHC München. Einer der Team-Stützen sprach mit der tz über sein Comeback und die Saisonziele: Neville Rautert.

Am Freitag werden die Langzeitverletzten Uli Maurer und Ryan Ready wieder zum Team stoßen wenn es gegen die Mannheimer Adler geht (19.30, Olympiaeishalle).

Nach der Niederlage zu Saisonbeginn hat man mit den Gästen noch eine Rechnung offen. Und auch die Fans sind heiß: 4000 Tickets wurden schon abgesetzt. Das Wichtigste ist aber, dass zwei Top-Spieler wieder im Kader sind: Mike Kompon und Neville Rautert – und mit dem sprach die tz:

Herr Rautert, leider ist es am Sonntag gegen Straubing nichts mit einem Sieg geworden, Sie wären der Held des Spiels gewesen!

Rautert: Ich, weiß, zwei Tore zur Rückkehr sind schon toll. Aber da sieht man, was zwei Tore bringen, wenn das Team verliert. Nämlich gar nichts. Es war aber schon ein tolles Gefühl: die beiden Treffer, die vielen Zuschauer und dann das Penaltyschießen. Darauf will ich aufbauen.

Auf Wikipedia ist zu lesen, dass Sie in der DEL nie viele Tore geschossen haben, weil sie eher klein und leicht seien.

Rautert: Der Eintrag dürfte schon älter sein. Ich wiege inzwischen 82 Kilo. Und das Gewicht ist eigentlich kein Grund, als Stürmer nicht erfolgreich sein zu können. Schauen Sie sich den Schymi (Martin Schymainski, d.Red.) an, der wiegt auch nicht allzu viel und ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

Eine Frage zu Pat Cortina: In letzter Zeit flippt er wieder des Öfteren richtig aus. Erschreckt Sie das nicht, wenn er loslegt?

Rautert: Nein, ich kenne ihn schon lange. Natürlich war ich anfangs überrascht, aber das hat sich gelegt. Das Wichtige ist: Er schreit nicht ohne Grund. Er schreit auch nicht für sich alleine, sondern für uns, fürs Team.

Schön im Schnee: So entzückend sind die deutschen Wintersport-Damen

Schön im Schnee: So entzückend sind die deutschen Wintersport-Damen

Nicht nur im Schnee machen Magdalena Neuner & Co. eine gute Figur. © Getty
Sondern auch abseits der Wettkämpfe. © Getty
Und Schaum ist ja fast wie Schnee. © Getty
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Erst mal durchpusten. © dpa
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Kati Wilhelm schießt scharf. © Getty
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Maria Riesch hat Rücken © dpa
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Sportliche Leistungen: top! © Getty
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Bei Olympia waren Magdalena Neuner & Co. höchst erfolgreich. © Getty
Sie belegten Platz 2 im Medaillenspiegel. Herzlichen Glückwunsch! © dpa
Und Prost! © dpa
Wir drücken Euch weiter die Daumen! © Getty
Haben Sie als erfahrener Spieler eine Vorbildrolle?

Rautert: Ich versuche ganz oft mit dem Buchi (Martin Buchwieser, d.Red.) zu reden. Ich weiß, wie es ist, wenn du als junger Spieler Erfolg hast. Ab und zu ist dir dann alles zu viel oder du machst den Fehler, dass du denkst, dass alles von alleine kommt und immer so weiter läuft. Und da helfe ich ihm. Dass er auf dem Boden bleibt. Und wenn er alles richtig macht, dann kann er es ganz weit bringen.

Bis in die NHL?

Rautert: Ich habe nie in der NHL gespielt – darum kann ich das nicht sagen. Aber 15 Jahre DEL und Nationalteam sind schon drin. Und irgendwann sitze ich dann vor dem Fernseher und schau mir an wie der kleine Buchi bei der Olympiade mitspielt.

Wie weit können sie und der EHC es in dieser Saison schaffen?

Rautert: Wir wollen jedes Spiel gewinnen.

Wer jedes spielt gewinnt wird Meister!

Rautert: Warum sollen wir nicht Meister werden? Wir sind nicht die Favoriten, aber schauen sie sich mal Augsburg in der letzten Saison an. Da hatte keiner gedacht, dass die es bis ins Finale schaffen. Ich sage nicht, dass wir Meister werden, aber eines ist klar: alles kann passieren.

Int.: Patrik Malberg

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