Red Bull und Sport: Wo der Konzern mitmischt

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Surfchamp Philip Köster

München - Der Weltkonzern Red Bull (gegründet: 1984) steigt beim EHC München ein und rettet die DEL-Lizenz. Der Eishockeyverein wird damit Teil eines großen Ganzen – denn Red Bull mischt vor allem in der Welt des Sports kräftig mit.

Ob das Formel-1-Weltmeisterteam von Sebastian Vettel, die Surflegende Robbie Naish, Ski-Queen Lindsey Vonn, oder Skydiver Felix Baumgartner, der bald aus dem Weltraum in Richtung Erde springen will – Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat die allerhöchsten Ansprüche an seine Werbeträger. Das wäre ja ein gutes Zeichen für die Münchner Fans.

Und auf eines kann sich der EHC verlassen: Wenn’s läuft, dürfte das Geld kein Problem sein. 2011 machte Red Bull 4,2 Milliarden Euro Umsatz. Der Sitz des Unternehmens ist im österreichischen Fuschl, abgefüllt werden die Dosen vom Safthersteller Rauch.

Wir werfen einen Blick auf den Planet Bull.

Funsport

Surfen, Fliegen, ­Klippenspringen, Snowboarden, ­Motocross etc. – die Welt des Funsports wird mit Energydrinks betankt. Athleten wie Robbie Naish, Shaun White (oder beim ­Alpinski Lindsey Vonn) und Surfchamp Philip Köster sind bei den Bullen unter Vertrag.

Fußball

2005 stieg Red Bull in Salzburg ein, feierte seitdem vier Titel, den letzten 2012 und drei zweite Plätze – international gab’s aber nur Pleiten. In Deutschland soll RB Leipzig nach oben gehievt werden, ­schaffte aber mit Coach ­Pacult nicht den Sprung aus der Regional­liga.

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