Servus, wir sind die Neuen beim EHC!

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Trainer Pat Cortina, Klaus Kathan, David Cespiva, George Kink, Jochen Reimer, Jakob Goll (oben von links) Veit Holzmann, Jason Ulmer, Noah Clarke, Jens Olsson (unten von links).

München - Der EHC München hat den Dolomiten-Cup in Süditrol gewonnen. Daran beteiligt: die zahlreichen Neuzugänge. Wir stellen die Neuen zusammen mit Trainer Pat Cortina vor.

Zwei Spiele, zwei Siege, erster Titel. Der EHC München hat den Dolomiten-Cup in Süditrol gewonnen. Nach einem 7:2 gegen Italiens Auswahl gewann Pat Cortinas Mannschaft im Finale mit 5:4 gegen Klagenfurt. Mit dabei waren natürlich auch die Neuzugänge. Die tz stellt sie vor.

Torhüter

Jochen Reimer: Er ist der Grund, warum Manager Christian Winkler von einer „immensen Steigerung auf der Torhüterposition“ ausgeht. Der 25-jährige Reimer kehrt als Nationalspieler und ausgezeichneter „bester Torwart der DEL“ zum EHC zurück. Die Erwartungen von Fans und Trainern sind daher hoch, auch seine eigenen.

Jakob Goll: Der 18-Jährige ist dritter Keeper. Beweisen durfte er sich im EHC-Trainingslager in Garmisch: Reimer fiel mit Innenbandzerrung aus. Trainer Pat Cortina meint: „Jakob hat seinen Mann gestanden. Er hat angenehm überrascht.“

Verteidiger

Jens Olsson: Der Schwede spielte in der Vorsaison für den französischen Meister Rouen und kam dabei als Verteidiger auf fast einen Scorerpunkt pro Spiel. Auch in der DEL, sagt er, wird er offensiv verteidigen. Trainer Cortina schwärmt: „Jens ist körperlich stark, ein großartiger Skater, ein guter Passer.“ Verpasst die restliche Vorbereitung wegen einer Bänderverletzung.

David Cespiva: Der 24-jährige Modellathlet (92 Kilogramm bei 1 Meter 90) spielt schon 2004 in der DEL. Vorige Saison in Mannheim kam er aber auf wenig Spielzeit. „David braucht daher noch Zeit, um dahin zu kommen, wo wir ihn brauchen“, sagte Trainer Cortina nach dem Trainingslager. Beim Dolomiten-Cup mit zwei Vorlagen.

Dennis Schütt (nicht im Bild): Mit 17 Jahren kam er bereits zu zwei Einsätzen für die EHC-Meistermannschaft. Seitdem, sagt Manager Christian Winkler, hat sich Schütt „gewaltig entwickelt“. Förderlizenzler. Für einen DEL-Verteidiger ist das Kraftpaket mit 1 Meter 75 Körpergröße relativ klein. Traf in Südtirol.

Stürmer

Klaus Kathan: Mit dem Tölzer haben die Münchner einen der besten deutschen Spieler der letzten 15 Jahre an Bord geholt. Der 34-Jährige gehört aber noch nicht zum alten Eisen: Der Anhänger des FC Bayern sorgte mit zwei Toren dafür, dass sein EHC am Samstag beim Dolomiten-Cup auch mit fünf Toren Abstand gewann. Wurde als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. Trainer Cortina sagt: „Er ist in einer starken Verfassung.“

Jason Ulmer: Der Trainer will über den Kanadier gar nicht viele Worte verlieren. „Einfach herausragend“, sagte Cortina und freute sich, dass sich Ulmer mit Kathan gut versteht. Der Stümer spielt seit 2005 in der DEL und kam bis auf eine Saison stets auf 40 Scorerpunkte oder mehr. In der Vorsaison Vizemeister mit Wolfsburg.

Veit Holzmann: „Wie sein Vater“, sagt Manager Winkler über ihn. Vater Georg, alias Eisenschorsch, ist Mitglied der deutschen Hall of Fame. Sohn Veit zeigt gute Anlagen: Der 19-jährige Förderlizenzler überzeugte beim Laktattest mit einem der besten Ergebnisse. Hört auf die Ratschläge der Routiniers im EHC-Team.

George Kink: Sein Vertrag kann vom EHC noch bis zum Saisonstart gekündigt werden. Die Umstellung von Oberliga zu DEL machte Kink zu schaffen, sagt Trainer Cortina: „Anfangs war ich ein bisschen besorgt – jetzt verbessert er sich jeden Tag.“ Kink ist in der vierten Reihe, wo es gern mal rummst, eingeplant. Der 28-Jährige muss daher noch robuster auftreten. Technisch stark.

Noah Clarke: Der NHL-erfahrene Stürmer hatte zuletzt ein tolle Saison bei den Augsburger Panthern, die keine tolle Saison hatten. Aus der Sicht des Managers ist der 32-jährige Kalifornier mehr als nur ein Ersatz für den abgewanderten Ryan Ready. Seine Rolle für die neue Saison bezeichnet der Arbeiter mit einem dreifachem „Defend“. Trotzdem für Tore gut.

tz

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