Servus TV verkabelt Spieler: "Wahnsinnsidee"

+
Heiß auf die neue Saison: Felix ­Peter­­mann & Co.

München - Mit dem Live-Spiel Köln gegen Krefeld (19.10 Uhr) kehrt die DEL ins Free-TV zurück. ServusTV überträgt insgesamt 46 Spiele der neuen Spielzeit – live und frei empfangbar. Nächste Woche auch den EHC.  Das ist aber längst nicht alles.

Im Internet sind die Clips von den Cable Guys längst ein Hit. Auch Felix Petermann, Kapitän des EHC RB München, hat schon reingeschaut: „Ich finde es sehr lustig.“ Man hört Eishackler und Schiedsrichter per Funk, wie sie das laufende Spiel kommentieren. Sie scherzen, feuern sich an, schimpfen, stänkern und granteln. Ab Freitag Abend gibt es diesen puren Charme auch in der DEL.

Mit dem Live-Spiel Köln gegen Krefeld (19.10 Uhr) kehrt die Liga ins Free-TV zurück. ServusTV überträgt insgesamt 46 Spiele der neuen Spielzeit – live und frei empfangbar. Regulärer Live-Termin ist Sonntag, 17.25 Uhr. In einer Woche kommt der EHC live: beim Auswärtsspiel in Hamburg.

Dann vielleicht mit Petermann als Münchner Cable Guy. Er scherzt: „Ich rede eh immer viel Schmarrn aufm Eis.“ Bei den Tests zu Vorbereitungsstart sammelte der EHC-Kapitän erste Erfahrung mit dem Mikro. Constantin Braun (Berlin) hatte sich zuletzt aber davon gestört gefühlt – und es abgemacht. Doch Petermann findet: „Am Anfang denkt man noch an die Verkabelung, aber danach kriegt man das gar nimmer so mit.“ Der Allgäuer: „Die Idee ist Wahnsinn! Man transportiert die Atmosphäre vom Eis direkt ins Wohnzimmer. Wir können den Leuten noch mehr Spaß am Eishockey vermitteln.“ Er verspricht: „Ich werde mich bestimmt nicht anders artikulieren. Sonst denke ich zu viel nach, dazu hat man beim Eishockey keine Zeit.“ Heißt: Emotionen pur!

Nun gut, ganz ungefiltert strömt der Charme der Cable Guys nicht ans heimische Empfangsgerät. Aus Sicht des Senders ist ein möglichst tolles Programm natürlich sinnvoll – er zahlt der DEL für vier Jahre Übertragungsrechte rund 14 Millionen Euro.

Und der Red Bull-gepowerte Sender lässt sich auch seine Übertragungen einiges kosten: 50 Mitarbeiter arbeiten an einer Live-Partie, 15 Kameras sind vor Ort, Analyse-Programme von Fußball-Übertragungen kommen zum Einsatz. Patrick Bernecker, Basti Schwele und Jan Lüdeke kommentieren. Die Experten: Rick Goldmann, Florian Keller und Tobias Abstreiter. Fast so nah dran wie mit Cable Guys ist übrigens auch wieder das EHC-Fan-Radio (www.radio-oberwiesenfeld.de). Die Kommentatoren wollen von allen EHC-Spielen berichten, auch auswärts. Damit das klappt, hoffen sie auf kleines Sponsoring.

wim

Auch interessant

Meistgelesen

EHC Red Bull München müht sich zum Sieg über die Fischtown Pinguins Bremerhaven
EHC Red Bull München müht sich zum Sieg über die Fischtown Pinguins Bremerhaven
Eishockey: EHC Red Bull München nach Sieg in Minsk in der Champions League auf Kurs
Eishockey: EHC Red Bull München nach Sieg in Minsk in der Champions League auf Kurs

Kommentare