Show-down –Teil eins

- Geretsried – Der Dreikampf an der Spitze der Eishockey-Bezirksliga Süd geht für den ESC Geretsried in die vorletzte Runde. Aktueller Sachstand ist, dass die River Rats ebenso wie die beiden Mitkonkurrenten EHC Bad Aibling und SC Gaißach in der noch etwas schiefen Tabelle vier Minuspunkte aufweisen. Die besten Chancen aus dem Führungstrio besitzt allerdings das ESC-Team, das im direkten Vergleich noch auf die beiden anderen Meisterschaftsanwärter trifft und daher den Aufstieg aus eigener Kraft schaffen kann.

von eduard hien <P>Dazu müssen die Geretsrieder heute Abend die erste hohe Hürde meistern, wenn um 19 Uhr im Heinz-Schneider-Eisstadion der SC Gaißach zum Schlagerspiel aufkreuzt. Noch mit Schrecken erinnert man sich im Geretsrieder Lager an die Vorrundenpartie. Damals wurden die River Rats &#8211; allerdings auch durch das Fehlen einiger Leistungsträger gehandicapt &#8211; mit 5:11 abgekanzelt und mussten die Tabellenführung dem SCG überlassen. &#8222;Wir haben die Niederlage längst abgehakt. Wichtig ist nun, dass wir im Rückspiel nicht noch einmal ins offene Messer laufen. Denn in dieser Partie werden nun einmal die Big-points verteilt&#8220;, sagt Robert Morczinietz, der den Druck auf seiner jungen Mannschaft lasten sieht. Für den Rats-Coach ist auch klar: Wer dieses Match verliert, für den ist &#8222;die Sache gelaufen&#8220;. <P>Dass das Lokalderby kein Zuckerschlecken für die Hausherren wird, belegen einige Fakten: Zum einen weisen die Gäste mit 10:0-Punkten eine makellose Auswärtsbilanz auf. Zum anderen stechen im Team von Spielertrainer Walter Glattenbacher die beiden überragenden Bezirksliga-Topscorer Thomas Rohrhofer mit 44 Punkten (24 Tore/20 Assists) und Peter Reiter (33/23/10) heraus. Beide Stürmer dürften heute Abend vermutlich zusammen mit Kapitän Gerald Mayerl die Paradereihe bilden, hinter der die beiden Ex-Geretsrieder Markus Feierabend und Peter Harrer verteidigen. &#8222;Diesen Block müssen wir in den Griff kriegen und neutralisieren. Die weitere Verantwortung liegt dann bei unserer zweiten und dritten Formation, die das Spiel machen müssen&#8220;, sagt Morczinietz. Da dem Übungsleiter alle Akteure zur Verfügung stehen, kann er gegebenenfalls schnell umstellen. <P>Im Lager der Gäste herrscht keine Nervosität, im Gegenteil: &#8222;Wir freuen uns auf das Spiel&#8220;, sagt Teamsprecher Christian Winhard. Die Gelassenheit könnte zum Trumpf im Duell der Aufstiegsaspiranten werden, vermutet er: &#8222;Wir können ohne Druck aufspielen, die Geretsrieder müssen hingegen gewinnen.&#8220; <P>Hans Haider, der alles überragende Mann des Hinspiels, fehlt dem SCG diesmal. Doch sein Ausfall bringt Winhard nicht aus der Ruhe: &#8222;Wir haben ohne Hans auch schon in Bad Aibling gewonnen. Und immer hat er auch nicht so einen Tag wie damals gegen Geretsried.&#8220; Freilich räumt Winhard ein: &#8222;Mit Haider sind wir schon ein bisserl stärker.&#8220; <P>

Quelle: Merkur.de

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