Siegesserie des EHC scheint abgerissen

Nürnberg - Die Siegesserie des EHC München scheint zu Ende zu sein. Nach den Niederlagen gegen Tabellenschlusslicht Hamburg und Tabellenführer Wolfsburg verloren die DEL-Aufsteiger auch beim direkten Verfolger Nürnberg Ice Tigers.

Der EHC verlor mit 2:3. Obwohl die Spieler von Pat Cortina im ersten Drittel doppelt soviele Torschüsse (zwölf) wie die Gastgeber abgaben, war es in der 14. Minute Eric Chouinard, der Nürnberg in Führung brachte. Der Ausgleich durch Martin Buchwieser (32.) sollte nur 44 Sekunden Bestand haben. Dann nämlich schnappte sich Dusan Frosch die Scheibe und schloss einen Alleingang zur abermaligen Nürnberger Führung ab. München hatte im Anschluss die besseren Spielanteile aber versäumte es die sich ergebenden Möglichkeiten zu nutzen.

Dass das 2:1 zu Beginn des Schlussabschnitts eher schmeichelhaft für die Gastgeber war änderte nichts am Rückstand. In einem fairen bayerischen Derby konnte München das Spiel aber nicht mehr drehen. Vielmehr erhöhte Robert Leask noch auf 3:1. Der Treffer zum 3:2 durch Eric Schneider war nur noch Ergebiskorrektur. Grund für die Niederlage war vor allem das große Lazarett. Abgesehen von den bekannten langfristigen Ausfällen kamen am Mittwoch noch David Wrigley (Nasenbeinbruch) und Kevin Lavallee (Gehirnerschütterung) hinzu.

Manager Christian Winkler erklärte bereits am Mittwochabend sich derzeit nach Ersatz umzusehen. „Wir brauchen in der Verteidigung und im Sturm Verstärkung, noch kann ich aber nichts Konkretes vermelden.“ Sich viele Gedanken über die kleine Niederlagenserie zu machen hat im Münchner Lager allerdings niemand. Schon morgen kommt Berlin zu Besuch in die Olympiaeishalle (Beginn: 18.30). Winkler über die Gäste: „ Das ist der vierfache Serienmeister aus 2000. Da brauche ich nicht allzuviele Wörter verlieren. Da müssen wir wieder aufstehen und zusammenrücken.“

Von Patrik Malberg

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