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So will der EHC in Iserlohn den Sack zumachen

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München - "Jeder weiß, was uns in Iserlohn erwartet", sagt Topscorer Alexander Barta. Sein EHC München tritt am Mittwoch zum zweiten Spiel der Pre-Playoffs bei den Roosters an.

Mit einem Sieg stünde Pierre Pagés Mannschaft schon im Viertelfinale. Bei einer Niederlage käme es am Freitag in München zu einem Entscheidungsspiel.

Der Druck liegt also bei den Iserlohnern. Aber, da ist sich Sturm-Talent Thomas Merl sicher, „die werden kommen wie die Feuerwehr.“ Also Vorsicht, EHC! Die Roosters-Spieler sind „heiß wie Frittenfett“, weiß Stürmer Christian Hommel. Und der Roosters-Anhang ist voller Vorfreude auf die Partie. EHC-Verteidiger Felix Petermann ahnt: „In Iserlohn brennt am Mittwoch das Stadion.“

„Die Schiedsrichter werden mit Sicherheit nicht“, sagt Barta und räuspert sich, „auf unserer Seite sein.“ Klar, auch die besten Unparteiischen werden durch eine Mordskulisse unbewusst beeindruckt. Darum gilt für den EHC: Kühlen Kopf bewahren und keine Aktionen machen, die falsch interpretiert werden könnten. „Da müssen wir schauen, dass wir aus der Box bleiben“, sagt Petermann. Das sei ein „Schlüssel zum Erfolg“, bekräftigt Barta.

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So machen wir das: Trainer Pierre Pagé (r.) © GEPA Pictures

wie am vergangenen Sonntag, als der EHC diese Aufgabe schon mit Bravour löste, während sich die Iserlohner mit mehreren Strafen selbst lähmten. „Ärgerlich“ fand sie Roosters-Coach Jari Pasanen, weil sie „unser Spielkonzept zerstören“. Trotz einer insgesamt starken Leistung des EHC war die Partie bis in die Schlusssekunde offen. Der Iserlohner Collin Danielsmeier meint: „Wenn wir unser eigenes Spiel noch klarer strukturieren und vielleicht auch in der ein oder anderen Situation ein wenig mehr Glück haben, werden wir am Mittwochabend unsere Akzente setzen können.“

Ein wichtiger Faktor wird für den EHC wieder das richtige Stellungsspiel sein. „Iserlohn ist mit die beste Mannschaft bei Kontern“, weiß Petermann. Gerade die großgewachsenen Münchner sind dafür anfällig – und müssen Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung und offene Flanken dringend vermeiden.

„Iserlohn ist brandgefährlich, offensiv sehr, sehr gut“, sagt Barta. Der EHC-Kapitän erwartet deshalb von seinen Mitspielern, dass „jeder an seine Leistungsgrenze geht. Dann bin ich guter Dinge, dass wir am Mittwoch den Sack zu machen.“

M. Wimösterer

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