EHC: Bahens Blitzheilung

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Chris Bahen ist schneller genesen als erwartet

München - Christian Winkler hatte zuletzt wenig zu lachen, wenn sich Mannschaftsarzt Robert Kilger meldete. Immer wieder Schreckensmeldungen. Jetzt sagt der sportliche Leiter des EHC München: „Diese Woche war zum Lachen.“

Der Doc vermeldete nämlich Positives. Martin Schymainski soll nach seinem Mittelfußbruch zu den Playoffs ins Team zurückkehren. „Ich glaube, er wird dann bereits in Topform sein“, sagt Winkler. Neville Rautert, der bis zum Freitag wegen starker Rückenschmerzen jegliches Training sausen lassen musste, soll vielleicht am Sonntag schon gegen Dresden (18.30 Uhr, Eishalle) auf das Eis. Christian Wichert mit einem Nasenbeinbruch und Niklas Hede mit einem Cut über dem rechten Auge beißen sich ohnehin durch.

Und das Überraschendste: „Chris Bahen kann voraussichtlich nächste Woche schon ins Mannschaftstraining einsteigen“, sagt Winkler. Bahen war im Training ein Puck ins Gesicht geflogen. Dabei hatte er sich den Unterkiefer gebrochen und Zähne verloren. Anfangs plante der EHC mit einem Monat Pause, doch unter der Woche saß Bahen schon wieder im Fitnessraum – und lachte.

Winkler lässt die gute Stimmung mit Blick auf den Endspurt der Punktrunde hoffen. „Das sind alles kleine Playoff-Spiele.“ Dresden etwa will noch in die Playoffs, weiß Winkler, „und wir wollen Erster bleiben, wo wir es schon 33 Spieltage lang waren“.

wim

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