EHC startet in den Playoffs voll durch

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Die Eisfläche des EHC wird in der kommenden Saison auch ein Basketballfeld sein.

München - Es läuft wieder rund beim EHC München. Der sportliche Leiter des EHC äußert sich im tz-Interview zur Lage und zum Einzug einer zweiten Mannschaft in die Eishalle.

Beim EHC München läuft es wieder rund: Drei Siege zum Auftakt der Playoffs lassen sich gut an. Am Sonntag Abend gab’s vor 2800 Zuschauern ein 5:1 gegen die Lausitzer Füchse (Tore: Wycisk, Hede, Dietrich, Wrigley und Jann). „Am Dienstag wollen wir mit einem Sieg in Weißwasser den Sack zumachen“, sagte Trainer Pat Cortina. Vergessen ist das verpatzte Ende der Punkterunde, für das Christian Winkler „einen gewissen Kräfteverschleiß und Müdigkeit im Kopf“ verantwortlich macht.

Der sportliche Leiter des EHC äußert sich im tz-Interview zur Lage und zum Einzug einer zweiten Mannschaft in die Eishalle.

Herr Winkler, der EHC wirkt wieder spritzig und dominant – wie verwandelt.

Winkler: Pat Cortina weiß, wie er den Trainingsplan gestalten muss. Er hat am Ende der Hauptrunde hart trainieren lassen, weil er wusste, dass wir während der Playoffs nicht oft zum Trainieren kommen. Das alles zahlt sich jetzt aus. In Weißwasser waren wir 60 Minuten total überlegen, der Gegner hat aus dem Nichts den Ausgleich gemacht, aber davon haben wir uns nicht beunruhigen lassen. Das Team hat einen unglaublichen Willen. Die Basketballer des FC Bayern werden in der kommenden Spielzeit ebenfalls in der Eishalle am Oberwiesenfeld spielen.

Was verändert sich für den EHC?

Winkler: Ich kann nicht viel dazu sagen, ich habe das am Samstag in der Zeitung gelesen.

Man hat den EHC nicht in die Planungen eingebunden? Immerhin wird vor jedem Basketball-Spiel ein Parkettboden über dem Eis verlegt. Die Eisfläche ist in der Zeit nicht nutzbar.

Winkler: Die Planung geht uns nichts an. Wir sind nur Mieter, Vermieter ist die Olympiapark GmbH. Ein Vermieter fragt Sie ja auch nicht, ob Sie möchten, dass oben noch ein Mieter einzieht.

Ich würde mir wünschen, dass ich der Form halber gefragt und informiert werde.

Winkler: Wir haben ein super Verhältnis zur Olympiapark GmbH. Da sitzen Leute, die gut wissen, was sie tun müssen. Sie müssen auch schauen, dass der Olympiapark attraktiv bleibt. Da ist ein zweites Team sicherlich nicht von Nachteil. Wir haben grundsätzlich auch nichts dagegen. Ich hoffe, dass es keine Einschnitte für uns gibt. Weniger Trainingszeit wäre für uns natürlich negativ, ganz klar. Aber ich bin da guter Dinge, dass alles reibungslos klappt.

Interview: Martin Wimöster

Quelle: tz

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