Manager Christian Winkler zur Auger-Verpflichtung: „Sind uns einig!“

EHC: So tickt der Neue

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Das ist der neue: Dominic Auger (l.), hier im Zweikampf mit Hamburgs Stephan Retzer

München - Klingt ja schon mal gut. Dominic Auger heißt der Neuzugang des EHC München. Richtig ausgesprochen: „O schee“.

Am Sonntag hat der Verteidiger noch für die Kassel Huskies in Straubing gespielt. Oder besser gesagt, er spielte nicht, saß nur auf der Bank und musste die 2:3-Niederlage seines Klubs mitverfolgen. Christian Winkler, Manager des EHC München, erklärt: „Er hat nur zugeschaut, weil mit uns schon alles klar war – Auger wechselt zu uns.“ Die Mitarbeiter der EHC-Geschäftsstelle setzen gerade den Vertrag auf, den der Verteidiger unterzeichnen wird. Der soll laut Winkler „zunächst erst einmal bis zum Saisonende“ laufen. Doch erst muss Auger noch seinen Vertrag in Kassel auflösen. Das Interview mit Winkler:

Ab wann wird Auger für den EHC spielen?

Winkler: Es ist geplant, dass er am Dienstag nach München kommt – und ich setze alles dran, dass er am Mittwoch in Landshut zum Einsatz kommt. Wir sind uns mündlich mit Spieler und Management in allen Richtungen einig.

Sie haben den Transfer schon länger vorbereitet…

Winkler: Richtig. Ich war schon seit November mit dem Kassler Trainer Stephane Richer in Kontakt, wir haben über den Spieler gesprochen. Doch damals haben wir nichts unternommen. Durch die Verletzungsserie wurden wir jetzt fast gezwungen, etwas zu machen. Der Knackpunkt war die Verletzung von Andi Raubal – ab da habe ich mich gezielt umgeschaut.

Welche Rolle hat Augers deutscher Pass gespielt?

Winkler: Das war eine Grundvoraussetzung. Wir haben bereits unsere sechs ausländischen Spieler, mit denen sind wir sehr zufrieden, da wollten wir keinen abgeben.

Wie sehen Sie Auger?

Winkler: Er ist ein erfahrener Verteidiger, der auch Offensivqualitäten besitzt. Er spielt einen starken ersten Pass.

Mit Chris Bahen und Andi Raubal sind aktuell beide Kapitäne verletzt – ein schwerwiegendes Problem?

Winkler: Es ist sicher kein Vorteil. Wir hoffen, dass andere in die Bresche springen. Niklas Hede war schon am Samstag Kapitän, er wird das wahrscheinlich weiter machen. Und auch Mike Kompon, Dylan Gyori, Neville Rautert und andere müssen jetzt helfen. Wir wollen ja noch einiges erreichen in dieser Spielzeit.

Interview: wim

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