EHC: Winkler preist Raubal

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Andreas Raubal

München - Christian Winkler, sportlicher Leiter des EHC München, singt ein Loblied auf Andreas Raubal. Und beruhigt ihn: Seine Verletzung bedeute nicht das Karriereende.

Pat Cortina hat gerade seine Eltern zu Besuch. Sie wollten ihn und die frisch geborene Enkeltochter sehen. Am Freitagmorgen saß der Trainer des EHC München mit ihnen zusammen auf einen Kaffee.

Auch Christian Winkler, der sportliche Leiter des EHC, war vor Ort. Sie haben es vermieden, über das neueste Problem zu sprechen, das den EHC vor dem Freitagsspiel gegen Kaufbeuren heimsuchte: Torjäger David Wrigley fällt mit Rückenproblemen zwei Wochen komplett aus. Zudem muss der EHC auf Martin Schymainksi und Andreas Raubal verzichten.

Der 35-jährige Raubal war sich im tz-Gespräch selbst nicht sicher, ob seine andauernden Knieverletzungen nicht das Karriereende bedeuten könnten. Winkler hat ihn beruhigt, denn er ist der Ansicht: „Andi ist derzeit in der Form seines Lebens, er ist besser als damals in der DEL.“

Winkler weiter: „Die Mannschaft hat ihn damals, als er in Krefeld in der vierten Reihe Stürmer war, zum Spieler des Jahres gewählt.“ Warum? „Raubal hält die Stimmung hoch. Solche Spieler wachsen nicht auf Bäumen. Andi kann man in Deutschland in jeder Liga in jede Mannschaft stecken und er ist ein Zugewinn.“

Winkler äußert sich derzeit ja nicht zu Vertragsverhandlungen – aber bekäme Raubal im Falle eines DEL-Aufstiegs ein Angebot? „Ich würde ihn sehr gerne haben.“

mw

Quelle: tz

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