Die tz-Experten-Kolumne: Attraktivität und Nachhaltigkeit

Christian Winkler will mit dem EHC in die DEL
+
Christian Winkler will mit dem EHC in die DEL

München - Wintersport muss, um gegen Kaiser und König Fußball bestehen zu können, attraktiv und nachhaltig dargeboten werden, findet Christian Winkler, Manager des EHC München.

Eishockey hat in München eine lange Tradition, gezeichnet von unvergessenen Höhepunkten und herzzerreißenden Krisen. Für viele Fans war der Beginn jeder neuen Saison immer belastet mit dem Gedanken, es könnte mal wieder die letzte sein.

Wintersport muss, um gegen Kaiser und König Fußball bestehen zu können, attraktiv und nachhaltig dargeboten werden. Der Olympiapark veranstaltet am letzten Februarwochenende deshalb ein großes Wintersportfestival, an dem sich selbstverständlich auch der EHC beteiligt.

In den vergangenen Jahren ist es dem EHC gelungen, aus dem Schatten der Vergangenheit zu schlüpfen. Chefcoach Pat Cortina und Co-Trainer Peppi Heiß haben eine Mannschaft geformt, die jetzt in die höchste Spielklasse DEL strebt. Mit ihrem Kollektiv an Spielern, die in jeder Spielsituation blind auf den Nebenmann vertrauen können, wird den Zuschauern ­packendes Eishockey geboten.

Die Stimmung der Fans und die Spannung bei den Spielen sorgen da auch bei den Offiziellen für manchen Gänsehautmoment. Sollte der EHC sportlich aufsteigen, dann sind für die mögliche Zukunft in der DEL die Weichen gestellt. Erste Gespräche wurden geführt und der EHC weiß jetzt genau, was ihn erwartet.

Die noch anstehenden Aufgaben sind lösbar und werden bereits angegangen, neue Sponsoren angesprochen. Neben der erfolgreichen Profimannschaft glänzt die Jugendabteilung als großer Pluspunkt des Münchener Eishockeys. Mit der nächsten Spielergeneration soll das erste Eigengewächs zu den Profis wechseln.

Damit wäre der EHC München dann endlich ganz oben angekommen und Eishockey hat in dieser Stadt eine großartige Perspektive.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare