tz-Kolumne: Unsere Flamme brennt hoch…

Pat Cortina analysiert, was beim EHC München zuletzt schief lief
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Pat Cortina analysiert, was beim EHC München zuletzt schief lief

München - "Keiner hat behauptet, dass dieses Halbfinale einfach wird", sagt Pat Cortina, Trainer des EHC München. In seiner tz-Kolumne erklärt er, was im letzten Spiel schief gelaufen ist. 

Wir sind mit zwei Siegen gegen die Tower Stars aus Ravensburg hervorragend gestartet, aber am Sonntag haben sie uns mit einer Heimniederlage gezeigt, dass wir die ­Serie nur mit absolutem Willen gewinnen können. Leidenschaft und Disziplin müssen sich die Waage halten – und wir waren vielleicht zu diszipliniert. Das Feuer brannte in den Spielern, aber etwas zu kontrolliert.

Ich habe im ­Montagstraining voll auf ­Regeneration gesetzt und nur ein paar Kleinigkeiten extra ­geübt – Details, die vielleicht entscheidend sind. Denn ­heute in Ravensburg wollen wir den verlorenen Punkt wieder gut machen, damit wir in Spiel fünf am Freitag hier in München vor unseren Fans die Serie ­vorzeitig beenden können. Die EHC Fans haben uns am Sonntag ins Spiel zurück gebracht, das kann man nicht deutlich genug sagen. Wir ­hatten bis zur Schlusssirene die beste ­Stimmung, die man sich nur wünschen kann.

Die Niederlage hat einen kleinen Vorteil, denn jetzt sind die Emotionen da. Wenn es zu ­perfekt läuft, dann stellt sich nicht dieses Kribbeln ein, diese Würze der Gefühle, der Nervenkitzel, der einen extrem hochpusht. Jetzt weiß jeder, um was es geht. Die vier ­besten Mannschaften stehen im Halbfinale und die Luft ist dünn. ­Jeder kann gewinnen. Bei der anderen ­Halbfinalpaarung ist der hohe Favorit ­Schwenningen bereits im ersten Spiel zu ­Hause gestrauchelt und muss dem verlorenen Punkt jetzt hinterherlaufen. Und wir werden den ­Ravensburgern heute vom ersten Bully weg ­zeigen, welchen Anspruch wir haben und wie hoch unsere Flamme brennt. Die Leidenschaft wird enorm sein.

tz

Quelle: tz

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