Umbau in der Abwehr

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Patrik Vogl.

München - Christian Winkler war am Mittwoch in Frankreich unterwegs. Der EHC-Manager sah sich das zweite Finalspiel der Ligue Magnus zwischen Straßburg und Rouen an – auf der Suche nach Verstärkungen.

Denn nach dem sportlichen Saisonende laufen die personellen Planungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. Am Donnerstag muss Winkler entscheiden, welche Spieler er mit Option auf ein weiteres Jahr an den EHC binden will. Fünf Kandidaten betrifft es, die Spieler sind auf „alle Positionen verteilt“, sagt Winkler. „Wir werden nicht alle behalten.“

Ein Drittel des Kaders soll pro Jahr ausgetauscht werden, besagt eine Eishockeyregel, Winkler orientiert sich daran. Neben den Optionen, die der Manager nicht namentlich aufführen will, will er auch mit anderen Spielern verlängern: „Ein Wechsel muss uns verbessern. Und das müssen wir, gerade in der Defensive.“ Anstatt wie bisher mit acht ebenbürtigen Verteidigern zu spielen, soll hinten auf drei Reihen mit zwei Ersatzleuten umgestellt werden. Es gebe „Wackelkandidaten“, so Winkler. „Bei Patrik Vogl wird es keine einfache Entscheidung. Er hat Potenzial.“ Auch Sören Sturm darf hoffen. Daniel Hilpert spielt nach der Langzeitverletzung keine Rolle. Winkler: „Wenn er keinen Verein findet, geben wir ihm in der Vorbereitung eine Chance.“

Fix ist seit: Uli Maurer spielt auch 2011/2012 für den EHC. Winkler: „Er hatte angesichts seiner schweren Verletzungen eine harte Saison. Wenn er gesund bleibt, bin ich davon überzeugt, dass er uns weiterhelfen wird.“ Schwierig wird es für Bryan Schmidt. Der Amerikaner hat nur Chancen auf einen neuen Vertrag, wenn er den deutschen Pass bekommt. Dylan Gyori, dessen Einbürgerungsantrag beim Anwalt ist, darf auch als Ausländer weiter auf einen Vertrag hoffen. Ebenso Brandon Dietrich und Jordan Webb. David Wrigley erst recht: Winkler verrät, dass er nach einem zu Wrigley passenden Mittelstürmer sucht. Auch in Frankreich…

Martin Wimösterer

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