1:4 verloren - aber die die Leistung stimmt

- Schongau - Wenn auch die Partie beim TuS Gerestried mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2) verloren wurde, so war Trainer Ignaz Berndaner mit dem Spiel seiner Schongauer EishockeyCracks nicht unzufrieden. "Das stimmt mich schon optimistischer. Trotz vieler Ausfälle und zu vieler Strafen hat die Mannschaft gut gekämpft. Wir wurden auch noch benachteiligt, und zum Schluss fehlte uns die Kraft für die Offensive", machte der neue Teamchef seiner Mannschaft klar, dass sie sich für die Niederlage nicht zu schämen brauche. Denis Hanko fehlte wegen eines Bänderrisses, Torhüter Christopher Sievers, Verteidige Christian Röhrl und Matthias Brahmer hatten Grippe.

<P>15 Strafminuten saßen die Cracks der Gäste im ersten Durchgang ab, zwei Minuten die Geretsrieder. "Da konnte selbst Geretsrieds Trainer Rudi Sternkopf nur ungläubig den Kopf schütteln", bemerkte Pressesprecher Gerhard Siegl angesichts der einseitigen Schiedsrichterentscheidungen. Neuzugang Steffen Marschal musste sogar fünf Minuten plus Spieldauer absitzen, weil er einen gegnerischen Spieler beim Sturz unglücklich mit dem Stock traf. Eine zuvor angezeigte Strafzeit wurde von den Pfeifenmännern glatt vergessen.</P><P>Geschickt behaupteten sich die Lechstädter in Unterzahl, teilweise sogar mit zwei Mann weniger. In der achten Minute kassierten sie allerdings den ersten Gegentreffer, Artur Scheid war der Schütze. In Unterzahl schaffte Jonathan Frenette den Ausgleich (13.).</P><P>Nach Wiederbeginn hielten sich die Strafen gegen Freund und Feind die Waage. Wenngleich Besucher und Cracks über manch eine Hinausstellung nur ungläubig den Kopf schütteln konnten. Da humpelte beispielsweise Sebastian Blaßhofer verletzt zur Auswechselbank, ein anderer Spieler kam herein. Die Schiedsrichter sprachen den Lechstädtern wegen zu vieler Spieler auf dem Eis eine Bankstrafe aus, obwohl sich die Aktiven in der Wechselzone aufhielten und nicht eingriffen. Weil sich Jürgen Müller mit den Worten "das werdet ihr doch nicht pfeifen" bemerkbar machte, bekam er eine Zehnminutenstrafe aufgebrummt.</P><P>Großzügig waren die Schiedsrichter beim 2:1 des TuS durch Peter Holdschik, der in abseitsverdächtiger Position mit der Drittelsirene verwandelte.</P><P>Mit dem 3:1 (42.) des TUSG durch Scheid war die Partie entschieden. Denn angesichts des Kräfteverschleißes durch die Strafzeiten war bei den Gästen nicht mehr an ein Aufbäumen zu denken. Den vier Verteidigern und acht Stürmern fehlte die Kraft. Als erneut zwei Schongauer die Strafbank drückten, stellte Hans Hansch auf 4:1 (53.). Markus Schneider und Christopher Maier trafen sich auf der Sünderbank. Ersterer war einem Gegenspieler, der anschließend in die Bande rauschte, ausgewichen, Christopher Maier schoss die Scheibe über die Bande.</P>

Quelle: Merkur.de

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