Red Bulls schlagen Angstgegner Bremerhaven

Irre Leggio-Aktion bringt EHC auf Siegerstraße und Rang zwei - Szene im Video

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Keeper David Leggio (l.) und Yannic Seidenberg (r.) attackieren Bremerhavens Mike Hoeffel.

Mit einer verrückten Aktion, die noch für Gesprächsstoff in der DEL sorgen wird, hat David Leggio den EHC auf die Siegerstraße gegen Bremerhaven gebracht.

Der EHC Red Bull München hat sich durch einen 5:2 (1:1, 2:0, 2:1)-Heimsieg über die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven auf Rang zwei der DEL geschoben. Im Gedächtnis bleibt jedoch eine absolut verrückte Aktion von EHC-Keeper David Leggio. Megaclever oder schlichtweg unsportlich? Entscheiden Sie selbst.

Mit einem 1:1 nach Treffer von Mike Hoeffel für die Gäste (11.) und Yannic (16.) ging es ins Mitteldrittel, in dem die 3720 Zuschauer nach 29 Minuten die Szene des Spiels, wenn nicht die der bisherigen Saison zu sehen bekamen. In eigenem Powerplay verlor der EHC die Scheibe, Ross Mauermann stürmte alleine auf Keeper David Leggio zu – und der hob einfach humorlos das Tor aus der Verankerung. Diese Aktion hatte er bereits vor einigen Jahren in der AHL gebracht. „Den Clip hat er uns in der Kabine schon öfter gezeigt“, lachte Torschütze Seidenberg.

Den fälligen Penalty parierte Leggio, der dafür den Regeln entsprechend keine Strafe kassierte, und rüttelte seine Kollegen damit wach. Seidenberg: „Bis dahin haben wir den Faden verloren.“ Der kam nun zurück, innerhalb von 46 Sekunden stellten Jon Matsumoto per Traumtor (37.) und Keith Aucoin (38.) auf 3:1.

Im Schlussabschnitt sorgten Mads Christensen (50.), erneut Matsumoto (56.) sowie Bremerhavens Kristopher Newbury (60.) für den letztendlich deutlichen 5:2-Endstand. Am Sonntag gastiert der EHC in Iserlohn (14.00 Uhr).

Florian Weiß

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