Vollmer verlässt EHC - Ungewöhnliche Ehrung zum Abschied

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Joey Vollmer verlässt den EHC

München - Eishockeyprofi Joey Vollmer muss den EHC München verlassen. Der Verein ehrt den Spieler mit einem ganz besonderen Zeichen.

Der zum Saisonende auslaufende Vertrag des 31 Jahre alten Torhüters wurde nicht verlängert, teilte der Verein der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am Dienstag mit. Vollmer kam 2002 zum damaligen Bayernligisten und bestritt in den vergangenen neun Jahren insgesamt 474 Partien für den Pokalsieger von 2009.

Kein anderer Akteur stand für den EHC öfter auf dem Eis. Vollmers Trikotnummer “29“ werde künftig nicht mehr vergeben.

dpa

Ein Blick ins Allerheiligste des EHC München

Werfen Sie mit uns einen kurzen Blick in die Kabine des EHC München. © Mathias Müller
Schon beim ersten Blick wird deutlich: Wie in der Kabine des FC Bayern sieht es hier nicht direkt aus. Jeder Spieler hat seine eigene kleine Holz-Nische. Die Namensschilder sind aus laminiertem Papier und über zwei Haken angebracht. In der Mitte des Raums: ein Einkaufswagen. © Mathias Müller
Ein paar Fußbälle dürfen aber dennoch nicht fehlen. © Mathias Müller
Bei Martin Buchwieser reibt man sich verwundert die Augen. An seinem Platz hängt ein Bild, auf dem er US-Präsident Barack Obama die Hand schüttelt. © Mathias Müller
Die Aufklärung: „Das haben mir die Jungs geschenkt. Meine Freundin ist Amerikanerin. Sie meinten, ich solle mir einen amerikanischen Pass zulegen, ... © Mathias Müller
... damit ich mit der Nationalmannschaft wenigstens mal was gewinnen kann. Denn gefälschten Pass gab’s übrigens gleich mit dazu“, so Buchwieser. © Mathias Müller
Bei Martin Schymainski lehnt ein ganz besonderes Bild an der Wand: es zeigt seinen guten Spezl Kevin Lavallee, der gerade seinen Bizeps mit einer Hantel stählt. Er trägt ein weißes Feinripp-Shirt. © Mathias Müller
Schymainski: „Wir sind seit drei Jahren beste Kumpel und gehen öfter mal zusammen essen oder shoppen. Im Moment sitzt mir Kevin noch gegenüber. Ich kann ihn also eigentlich immer sehen. Aber sollten wir mal nicht mehr zusammen spielen, dann wird das Bild noch wichtiger. Das kommt dann nämlich mit.“ © Mathias Müller

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