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Wegen der Wiesn: „Full House“ bei EHC-Neuzugang Lauridsen

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Von: Lena Meyer

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Markus Lauridsen (l.) bei der Wiesn-Einkleidung mit Patrick Hager (Mitte) und Ryan Button
Markus Lauridsen (l.) bei der Wiesn-Einkleidung mit Patrick Hager (Mitte) und Ryan Button © GEPA Pictures

Markus Lauridsen hat sich beim EHC Red Bull München schon gut eingelebt. Demnächst wird es bei ihn zu Hause etwas enger zugehen - dank der Wiesn.

Im Zuhause von Markus Lauridsen könnte es eng werden, denn der Verteidiger des EHC Red Bull München erwartet viele Besucher. Der Grund: Seine dänischen Freunde und Verwandten interessieren sich brennend für die Wiesn. „Mein Vater hat sich bereits angekündigt“, so Lauridsen. „Und einige meiner Freunde wollen ebenfalls unbedingt vorbeischauen.“

So wie vielen Deutschen bei dem Gedanken an Dänemark rot-weiße Häuser, Hot Dogs und Kopenhagen in den Sinn kommen, assoziieren die Dänen Brezn, Bier und die Wiesn mit Deutschland. Lauridsen lachend: „So viel Besuch, wie wir in dieser Saison bekommen werden, haben meine Freundin Katy und ich noch nie gehabt. Aber unser letzter Wohnort Leksand in Schweden war wohl auch nicht so spannend.“

Aus dem 7000-Einwohner-Ort wagte der dänische Nationalverteidiger, dessen älterer Bruder Oliver auch Profi und Nationalspieler ist, den Schritt zum EHC. „Ich bin sehr froh, hier sein zu dürfen. Der Verein ist wahnsinnig professionell, und ich wurde sehr gut aufgenommen.“

Zudem läuft es sportlich. Die Bulls gewannen alle vier bisherigen CHL-Spiele und zogen ins Achtelfinale ein. „Das war ein sehr guter Start“, so Lauridsen, der bereits ein Tor für den EHC auf dem Konto hat. Am Freitag wird es in der DEL ernst. Dann starten die Roten Bullen in Krefeld (19.30 Uhr, Sport1, Telekom Eishockey) in die Mission dritter Titel. Eine Woche später beginnt die Wiesn und der Besucherstrom im Hause Lauridsen.

… und Flaake fällt aus

Zum Saisonstart muss der Meister auf Nationalspieler Jerome Flaake verzichten, der Stürmer fällt mit einer Beinverletzung drei Wochen aus. Dennoch herrscht purer Optimismus: „Es gibt kein Limit beim Gewinnen“, sagte Routinier Yannic Seidenberg. Das meiste Geld, der erfolgreichste Trainer, der namhafteste Kader und eine bestechende Frühform: Wer soll diese Münchner aufhalten? „Wir haben schon bewiesen, dass wir den Titel verteidigen können“, sagte Kapitän Michael Wolf vor dem Auftaktmatch am Freitag (19.30 Uhr) auswärts bei den Krefeld Pinguinen. „Es wird ein harter und weiter Weg. Aber wir sind bereit.“ Auch Coach Don Jackson betonte: „Wir wollen Champion sein!“

lm

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