EHC will "direkt in die Playoffs"

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Martin Schymainski

München - Der EHC München hat das Jahr 2011 mit einem bombastischen Rausch beendet - im übertragenen Sinn natürlich. Bei seiner Reise quer durch die Republik will sich der Klub oben festsetzen. 

Der 5:0-Knaller gegen Augsburg in der Olympiahalle wurde gefeiert, aber die Spieler konnten es sich an Silvester freilich nicht erlauben, zu tief in die Gläser zu schauen. Für Sonntagnachmittag hatte Pat Cortina schon ein Training angesetzt.

Das hat Gründe: Der EHC steigt mit drei Partien in einer Woche mit Vollgas ins neue Jahr ein. Am Dienstag spielen die Münchner beim Tabellenvierten Hamburg, an Heilig Drei König tritt der EHC in Straubing an, am Sonntag kommt dann Wolfsburg (16.30 Uhr, Eishalle). Die Reise quer durch die Republik nach Hamburg ist auf alle Fälle eine gute Gelegenheit, den Hanseaten ihr Winterwetter zurückzubringen, das sich vor Wochen ungefragt in Bayern breitgemacht hat. Doch dabei will es der EHC nicht bewenden lassen: Im Gegensatz zum 0:1 beim ersten Vergleich in Hamburg sollen diesmal auch Punkte die Rückreise im Bus nach München mitmachen. Stürmer Martin Schymainski fordert: „Wir sollten weitermachen wie bisher. Unser Ziel ist erst einmal Platz zehn, aber wenn es weiter so läuft wie gerade, können wir auch direkt die Playoffs erreichen.“

Momentan steht der EHC als Tabellensechster auf einem K.o.-Runden­platz, hat aber ein Spiel mehr als die Verfolger absolviert. „Wir wollen solange wie möglich im Rennen bleiben“, sagt Cortina. „Wir hatten einen guten Start in die zweite Saisonhälfte. In den kommenden Spielen gilt es, diese Leistung zu bestätigen.“

wim

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