EHC München will zwei "Hühnchen rupfen"

George Kink (r.)

München - „In Wolfsburg haben wir noch nie gewonnen, da wird’s Zeit“, sagt Christian Winkler, Manager des EHC München. Am Freitagabend hat seine Mannschaft die nächste Chance. Noch eine weitere Rechnung ist offen.

Allerdings müssen die Münchner bei den Grizzly Adams auf Sturm-Ass David Wrigley verzichten, der laut Winkler über Schwindelgefühle klagte. Ursächlich sei aber keine Gehirnerschütterung.

Es wird das Duell der fairsten Mannschaften der Liga! Vizemeister Wolfsburg liegt derzeit auf Tabellenrang vier und stellt mit Kai Hospelt (31 Punkte) sogar den Topscorer der Liga. Trotz aller Erfolge in den Vorjahren gilt der Klub aus der Autostadt eher als Golf denn als Phaeton. Nach Weihnachten haben die Grizzly Adams die Gelegenheit, ihr Image aufzupolieren: Sie sind zum Spengler-Cup in Davos eingeladen, dem ältesten internationalen Eishockey-Turnier. Deshalb stand das Spiel gegen München unter der Woche nicht ganz vorne auf der Tagesliste.

Doch auch beim EHC spukt bereits ein anderer Termin ganz vorne im Hirnkastl herum: Das Olympiahallen-Spiel am 30. Dezember. Restkarten und VIP-Tickets sind laut EHC-Geschäftsstelle noch erhältlich.

Bevor allerdings dieses Rekord-Spiel vor 11.000 Zusehern steigen wird, stehen noch zwei Spiele an. Am Montag (16.30 Uhr, Eishalle) kommen die Adler aus Mannheim, der Tabellenführer. „Mit denen haben wir auch noch ein Hühnchen zu rupfen. Wir waren zweimal nah dran am Sieg“, sagt Winkler. „Der Kartenvorverkauf läuft auf alle Fälle blendend, das ist vielleicht schon die Vorfreude auf die Volle Halle.“ Am Mittwoch tritt der EHC bei den Nürnberg Ice Tigers an. Ein weiteres Vorglühen vor dem großen Derby gegen die Augsburger Panther.

Martin Wimösterer

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