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Seidenberg-Wechsel zum EHC angeblich fix

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Yannic Seidenberg soll laut eines Medienberichts in der kommenden Saison für den EHC auflaufen. © getty

München - Die Klubs in der DEL haben genau mitverfolgt, was sich beim EHC RB München getan hat. Der Einstieg Red Bulls wird die Kräfteverhältnisse in der Liga verschieben.

Der EHC ließ verlautbaren, die RB-Klubs hätten den „Anspruch, eine entscheidende Rolle in ihren Ligen zu spielen“. Die tz hat sich bei den direkten Nachbarklubs umgehört. Was sagen Sie zum Red Bull-Deal?

„Kurz- oder mittelfristig“, meint Augsburg-Chef Lothar Sigl, „erwarte ich, dass der EHC Red Bull München in die Phalanx der Etatkönige der DEL einbrechen wird.“ Das sind derzeit Mannheim, Berlin, Nürnberg, Hamburg, Köln. Und die Ingolstadt Panther, die eine Interviewanfrage bis Redaktionsschluss nicht beantworteten.

Sigl sagt: „Mit München kommt nun noch ein neuer Verein dazu, der andere Möglichkeiten hat als wir. Wir sind ein kleiner Standort. Der alte EHC war für uns übersichtlicher.“ Schön langsam füllen sich die Playoffplätze allein durch die großen Namen – für Augsburg und auch Straubing eher schlechte Nachrichten.

Doch Sigl und sein Straubinger Protegee Gaby Sennebogen freuen sich unisono, „dass es in München weitergeht. Das gibt gescheite Derbys“ und entsprechend mehr Außenwirkung. Auch für die Liga sei EHC-Sponsor Red Bull ein strahlkräftiger Partner. Straubings Geschäftsführerin: „Wenn Red Bull etwas anpackt, machen sie es gescheit. Ein toller, solventer Partner.“

Und für die Teams mit schmalen Etat kann sich das Verschieben der Kräfteverhältnisse auch positiv auswirken: Da München wohl investiert, werden nun Spieler im Gehaltgefüge der kleineren Klubs frei. Sennebogen wollte dies nicht kommentieren.

Laut Eishockey News sind Yannic Seidenberg (Mannheim) und Alex Barta (Schweden) als EHC-Neuzugänge bereits fix. Namhafte Stürmer. Sigl sagt mit Blick auf die nächsten Derbys gegen den EHC: „Je größer die Namen und das vermeintliche Budget, umso größer der Trashtalks der Fans. Das ist das Salz in der Suppe. Und: Geld allein bringt nicht automatisch Erfolg.“

Augsburg und Straubing überraschen durch Erfolg mit geringem Etat. Am Mittwoch treffen die beiden Klubs im Hinspiel der Pre-Playoffs aufeinander. (19.30 Uhr, Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg).

Ein Blick ins Allerheiligste des EHC München

wim

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