Zwei Goalies halten Remis fest

- Germering (ad) - Die Wanderers können im heimischen Polariom einfach nicht gewinnen. Nach dem 2:2 (0:0/0:0/2:2)-Unentschieden gegen die River Rats vom TuS Geretsried wartet die Mannschaft von Trainer Brian Ashton weiterhin auf den ersten Heimsieg in der Eishockey-Bayernliga. Dafür hatte aber auch eine zweite Serie bestand, die die Germeringer wesentlich mehr freuen dürfte: Seit vier Spielen sind die Wanderers nun ungeschlagen und holten in dieser Zeit beachtliche sechs Punkte.<BR>

Gegen Geretsried entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf gutem Niveau, in dem vor allem die beiden Torhüter im Mittelpunkt standen. Sowohl der erst kürzlich nachverpflichtete Geretsrieder Robert Haase als auch Wanderers-Goalie Andreas Klett lieferten eine Spitzenpartie ab und brachten die Stürmer beider Teams gleich reihenweise zur Verzweiflung. Im ersten Durchgang hatte Haase mehr Möglichkeiten, sich auszuzeichnen: Michal Porak, Michael März, Sebastian Klett, Peter Lindner, Christian Meier und Dominik Socher schafften es trotz bester Möglichkeiten nicht, am River-Rats-Goalie vorbei zu kommen. Auf der Gegenseite entschärfte Andreas Klett Großchancen von Martin Melchert und Kai Arkuszewski.

Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt. Jetzt bekam der Wanderers-Torsteher mehr zu tun, als ihm lieb war. Aber weder Ales Jirik, Arthur Scheid noch Patrick Weigant bei zwei Alleingängen gönnte Andreas Klett den Torjubel. Erst in der Schlussphase des Durchgangs kamen die Hausherren wieder besser ins Spiel, begünstigt durch einige Strafzeiten gegen die Gäste. Aber wieder stand Michael Ott, Lindner und Meier der Goalie im Weg. So blieb es zunächst beim 0:0.

Das torlose Remis sollte auch im letzten Drittel noch sieben Minuten lang Bestand haben. Die Gäste verlegten sich nun aufs Verteidigen und ließen den Wanderers kaum noch Räume zum Angreifen. So musste eine Überzahl-Situation herhalten, ehe es für die Zuschauer wieder etwas zu sehen gab.

Auf Zuspiel von Thomas Schweiger und Porak zog Ott ab, und diesmal leistete sich Haase einen Fehler: Er ließ die Scheibe durch die Schoner zum 1:0 durchrutschen. Die Geretsrieder ließen sich trotzdem nicht von ihrer Marschroute abbringen und spielten weiter auf Konter. Ein solcher führte in der 52. Minute zum Ausgleich. Torschütze war Patrick Weigant.

Vier Minuten später schlug dann sein Bruder Marc Weigant zu und vollendete einen weiteren Tempogegenstoß der Geretsrieder. Dass die Wanderers-Serie trotzdem Bestand hat, lag an Michael März, der nur knapp eine Minute später einen Abpraller aufnahm und zum verdienten 2:2-Ausgleich über die Linie drückte.

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Kommentare