Macek trifft doppelt

Zweiter Olympiahallen-Sieg: EHC schlägt auch Mannheim

+
Die EHC-Stars bejubeln den Sieg über Mannheim.

Der EHC Red Bull München schlägt nach Spitzenreiter Nürnberg auch die Adler Mannheim in der diesmal nicht ganz ausverkauften Olympiahalle.

Zweites Spiel in der Olympiahalle, zweiter Sieg! Der EHC Red Bull München besiegte am Dienstagabend die Adler Mannheim vor 9650 Zuschauern mit 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) und bleibt Spitzenreiter Nürnberg damit dicht auf den Fersen. Der Meister hatte mit dem derzeit nur Zehntplatzierten jedoch mehr Mühe als geplant.

Ohne Florian Kettemer und Steve Pinzzotto und Keeper David Leggio, dafür aber mit Goalie-Youngster Kevin Reich im Kasten startete der EHC schwungvoll in die Partie, in der es bereits nach rund drei Minuten 1:1 stand. Phil Hungerecke brachte schon nach 83 Sekunden die 800 mitgereisten Adler-Fans, die sich größtenteils dem HALLEluja-Motto passend in Mönchskutten geworfen hatten (Spruchband: „Unterwegs im Namen des Herrn“), zum Jubeln. Zuvor hatten sich die Münchner Verteidiger Daryl Boyle und Keith Aulie gegenseitig behindert. Allerdings haben die Red Bulls einen Spezialisten für Ausgleichstreffer, wie schon am Samstag gegen Nürnberg sorgte Yannic Seidenberg für den Gleichstand – und das nur 93 Sekunden nach dem 0:1. Brooks Macek drehte das Spiel nach acht Minuten komplett, der Matchwinner vom Samstag vollendete einen traumhaften Spielzug bei angezeigter Strafe zum verdienten 2:1.

EHC-Goalie-Youngster Kevin Reich (l.) machte ein starkes Spiel, feierte seinen ersten DEL-Sieg überhaupt.

So attraktiv das Spiel im ersten Drittel war, so sehr verflachte die Partie im Mittelabschnitt, wobei Mannheim die etwas besseren Aktionen zeigte. Bei der Jackson-Truppe ging die Passgenauigkeit verloren, was auch Dominik Kahun anmerkte. „Wir verlieren die Scheibe zu einfach, das war im ersten Drittel besser“, sagte er nach 40 gespielten Minuten.

Besser wurde es aber auch im Schlussabschnitt nicht – bis nach 51 Minuten Frank Mauer einen Geistesblitz hatte und Mads Christensen die Scheibe unter Adler-Keeper Chet Pickards Arm hindurch zur Vorentscheidung ins Netz bugsierte. Den Schlusspunkt setzte erneut Macek per Empty-Net-Treffer (59.).

Das letzte Spiel unter dem Zeltdach steigt für den EHC am Freitag, dann gastiert Berlin in der bereits ausverkauften Olympiahalle (19.30 Uhr).

Florian Weiß

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Schwacher EHC geht in Bremerhaven unter - trotz Führung im ersten Drittel
Schwacher EHC geht in Bremerhaven unter - trotz Führung im ersten Drittel
EHC schenkt gleich sieben Youngstern das Vertrauen in der Champions League
EHC schenkt gleich sieben Youngstern das Vertrauen in der Champions League
Vollkommen irre: Youngster schießt EHC 0,8 Sekunden vor Ende zum Sieg über Malmö - Video
Vollkommen irre: Youngster schießt EHC 0,8 Sekunden vor Ende zum Sieg über Malmö - Video
Nach Assist-Premiere nun auch Tor-Debüt: Kahun trifft zum ersten Mal, Chicago verliert dennoch
Nach Assist-Premiere nun auch Tor-Debüt: Kahun trifft zum ersten Mal, Chicago verliert dennoch

Kommentare